Allgemeine und politische Weiterbildung

Die allgemeine und politische Weiterbildung fällt in den Zuständigkeitsbereich der Bundesländern. In den jeweiligen Landesgesetzen ist geregelt, welche Träger der Erwachsenenbildung von den Bundesländern gefördert werden. Die Förderung durch die Bundesländer ist seit Jahren rückläufig.

Die wichtigsten Trägerzusammenschlüsse veröffentlichen ihre Daten regelmäßig in einer Weiterbildungsstatistik, die auf der Homepage des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung abrufbar ist.



Volkshochschulen führen besonders viele Deutschkurse durch

(27.12.2017) Die Volkshochschulen haben 2016 deutlich mehr Kurse durchgeführt als 2015. Deutschkurse für Geflüchtete haben das Geschäft mächtig angetrieben. Alle Sprachkurse zusammen machen 54 Prozent der durchgeführten Veranstaltungen aus. Mit 5,9 Millionen Stunden entfallen gut 60 Prozent der Kursstunden im Sprachenbereich auf Deutschkurse 1,5 Millionen mehr als 2015. Das geht aus der neuen Volkshochschulstatistik des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) für 2016 hervor.

Das Finanzvolumen stieg 2016 um 14,9 Prozent auf rd. 1,3 Mrd. Euro. An Bedeutung gewonnen hat vor allem die Finanzgruppe der anderen Einnahmen und hier besonders die der Bundesmittel, die 2016 um 119 Prozent auf 150 Mio. Euro wuchsen. In diesen Zahlen sind auch die Mittel des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge für Integrationskurse enthalten. Im Gegenzug fällt der Anteil der Teilnahmegebühren am Finanzvolumen um 2,6 Prozent auf rund 38 Prozent.

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Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017 - Gute Weiterbildungspolitik ante portas?

(13.09.2017) Der Deutsche Volkshochschulverband (DVV) hat die im Bundestag vertretenen Parteien 18 Fragen zu weiterbildungsrelevanten Themen gestellt. Offensichtlicht wollte der DVV sich von der AFD abgrenzen. Darum stellte er die Fragen nur an die im Bundestag vertretenen Parteien und verzichtete dabei auf Antworten der FDP. Dumm, denn die FDP schwingt sich gerade zur Bildungspartei auf und genau deren Antworten wären interessant gewesen.

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Volkshochschulen fordern mehr Geld für Alphabetisierung

(13.09.2017) Der Deutsche Volkshochschulverband (DVV) beklagt die anhaltend hohe Zahl von funktionalen Analphabeten in Deutschland. 14,5 Prozent der Bevölkerung oder 7,5 Millionen Erwerbsfähige können kaum lesen und schreiben. "Ohne eine kraftvolle Bildungsoffensive von Bund, Ländern und Gemeinden wird dieser beschämende Umstand noch Jahrzehnte fortbestehen", sagt Ulrich Aengenvoort, Direktor des Deutschen Volkshochschul-Verbandes.

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