| Lebenslanges Lernen |  | Die Forderung nach Lebenslangem Lernen ist bei Bildungspolitikern in aller Munde. Der Weg dorthin scheint steinig zu sein. Einmal hapert es am richtigen Weg, dann an der Finanzierung, zum Schluss an der Zuständigkeit.
Wie soll die Weiterbildung zur vierten Säule des Bildungssystems ausgebaut werden? An Vorschlägen mangelt es nicht. Am Mut der politisch Verantwortlichen schon eher.
Neben der aktuellen Entwicklung der bildungspolitischen Diskussion, die wir hier dokumentieren, finden Sie weiterführende Texte unter Grundsätze zur Weiterbildung.
Weiterbildung im Koalitionsvertrag der neuen NRW-Landesregierung (03.09.2010)
Mit dem Motto „Gemeinsam neue Wege gehen“ haben SPD und GRÜNE ihren Koalitionsvertrag für die Legislaturperiode 2010 – 2015 überschrieben.
Dem Thema Bildung widmet sich der Koalitionsvertrag gleich zu Beginn. Von der frühkindlichen Bildung bis zur Weiterbildung sollen neue Akzente in der Landespolitik gesetzt werden. Besonders erfreulich aus Sicht der Weiterbildung ist die Ankündigung, dass die seit 2005 erfolgten Mittelkürzungen zurück genommen werden sollen.
mehr...Konkrete Auswirkungen der Vereinbarungen der bisherigen Bildungsgipfel auf die Qualitätsverbesserungen im Bildungswesen (23.08.2010) Nach zwei vorhergehenden Treffen im Oktober 2008 und Dezember 2009 traf sich die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel am 10. Juni 2010 mit den Ministerpräsidenten und der Ministerpräsidentin der Länder zum dritten so genannten Bildungsgipfel. Um einen Überblick über die Ergebnisse der Gespräche zu erhalten, hat die Fraktion DIE LINKE in einer Kleinen Anfrage einen Fragenkatalog über die konkreten Planungen der Bundesregierung an diese gerichtet.
mehr...Wirtschaft in der Schule? Sie ist schon längst dort! (11.08.2010) Zur Auseinandersetzung um ökonomische Bildung an allgemeinbildenden Schulen liegt eine Reihe von Untersuchungen vor. Sie zeigen, wie weit verbreitet die verschiedenen von den Wirtschaftsverbänden, von großen Unternehmen und der Wirtschaft nahe stehenden Initiativen heute sind und mit welcher Selbstverständlichkeit sie agieren und für sich reklamieren, die richtigen Antworten und Angebote geben zu können.
„Wirtschaft“ wird in der Gesellschaft immer selbstverständlicher mit den Interessen der Eigner und den Interessen der Geschäftsleitung, aber immer weniger mit den Interessen der Arbeitnehmer und ihrer Gewerkschaften in Verbindung gebracht. Die vielen Kooperationsbeziehungen zwischen Wirtschaft und Schule ziehen nur im Ausnahmefall den Betriebsrat oder die Gewerkschaften ein.
mehr...Der Deutsche Qualifikationsrahmen (26.07.2010) Der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) liegt als erster Entwurf vor und steht somit auf dem Prüfstand. Erste Einschätzungen, auch vonseiten der Weiterbildung, sind eher verhalten bis offen kritisch und fordern noch ein erhebliches Maß an Nachbesserungen und weitergehenden Regelungen. Zudem bestehen bei zentralen Akteuren unterschiedliche Auffassungen darüber, welcher Niveaustufe bestimmte Abschlüsse zuzuordnen sind. Die weitere Diskussion hängt vor allem von Fragen der Vergleichbarkeit – vor allem im europäischen Kontext – ab. Dieter Gnahs unterzieht den vorliegenden Entwurf einer kritischen Betrachtung aus Sicht der Weiterbildung.
mehr...Ein lernender Kopf ist kein Staubsauger (16.07.2010) Standards für die Aus- und Weiterbildung gibt es schon lange. Sie beschreiben gute Qualität von Bildungsdienstleistungen und -prozessen aus der Sicht der ExpertInnen, die die Methoden ständig weiterentwickeln. Neu ist die Orientierung an Verfahren, die ursprünglich für die Industrie entwickelt wurden.
Dort hatten sie traditionell die Aufgabe, in der Großserienfertigung eine einheitliche Qualität der Erzeugnisse zu erreichen. Zwei Dimensionen standen dabei im Zentrum: Die Ergebnis- oder Produktqualität beschreibt typische Merkmale eines „guten“ Produkts, die Prozessqualität „gute“ Arbeitsabläufe, die typischerweise zu einem „guten“ Produkt führen. Aus Sicht der Industrie sind die Kriterien einfach: Was „gut“ ist, bestimmt der Markt.
mehr...Berufsbildung wird durch Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen aufgewertet (14.07.2010) ”Die Berufsbildung ist der Gewinner bei der Entwicklung des Deutschen Qualifikationsrahmens.“ So lautete die Einschätzung von Georg Spöttl, Leiter der Arbeitsgrupe Elektro/Metall im Arbeitskreis DQR, die von der Mehrzahl der Experten während einer öffentlichen Anhörung des Bildungsausschuss geteilt wurde. Ziel des DQR ist es, das deutsche Qualifikationssystem transparenter zu machen und Verlässlichkeit, Durchlässigkeit sowie Qualitätssicherung zu unterstützen. Gleichzeitig soll die Anerkennung in Deutschland erworbener Qualifikationen in Europa erleichtert werden. Dazu werden die Leistungen der jeweiligen nationalen Bildungssysteme auf europäischer Ebene in acht Niveaustufen abgebildet.
mehr...DJI Online Thema: Ein Fazit zu Befunden des aktuellen Bildungsberichts (14.07.2010) Mitte Juni ist der dritte nationale Bildungsbericht "Bildung in Deutschland 2010" in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Er wurde von einer unabhängigen Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erstellt. Das Deutsche Jugendinstitut gehört dem Konsortium Bildungsberichterstattung an und ist damit maßgeblich an der Erstellung des Berichts beteiligt. Anlässlich dieser aktuellen Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens beleuchtet DJI Online, wie den zentralen Herausforderungen begegnet werden kann.
mehr...Stellungnahme der BIBB AG DQR/ECVET (19.05.2010) Die Beratungen zum Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) gehen jetzt in eine neue Runde. Nach monatelangem Zögern und Hinhalten hat der Schulausschuss der Kultusminister-Konferenz (KMK) Vorschläge für die Zuordnung allgemeinbildender Abschlüsse zum DQR erarbeitet und den Sachverständigen der vier fachlichen Arbeitsgruppen (Metall/Elektro, Gesundheit, Handel sowie IT) zur Verfügung gestellt. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe des Bundesinstituts für Berufsbildung (AG DQR/ECVET) hat jetzt den Vorschlag der Kultus-Bürokraten bewertet. Sie kommen zu einem vernichtenden Fazit: „Insgesamt überzeugt der Vorschlag des KMK-Schulausschusses nicht. Er widerspricht den DQR-Niveaubeschreibungen und verabredeten Definitionen. In der Gesamtschau werden handfeste Ungereimtheiten und Missverhältnisse sichtbar, die bildungspolitische Fehlsignale aussenden und das eigentliche DQR Ziel konterkarieren: Die Förderung von Mobilität, Durchlässigkeit und Gleichwertigkeit durch eine bessere Transparenz der (Teil-) Bildungsbereiche in Deutschland und Europa."
mehr...Arbeiterkinder an der Uni: Hürdenlauf zum Akademiker (12.05.2010) Arbeiterkinder bringen im Studium ebenso gute Leistungen wie ihre Kommilitonen. Dabei haben sie es aber deutlich schwerer. Sie bekommen weniger Unterstützung von Zuhause, müssen häufiger Geld verdienen und werden auch von den Professoren seltener gefördert.
mehr...Berufsbildungsbericht 2010: Ausbildungsmarkt bleibt trotz Krise relativ stabil (03.05.2010) "Wir wollen in dieser Legislaturperiode neue Maßstäbe bei der strukturellen und qualitativen Verbesserung des beruflichen Aus- und Weiterbildungssystem setzen," sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung des Berufsbildungsberichtes 2010. Denn das duale System ist das Flaggschiff des deutschen Bildungssystems. Dies gilt es zu erhalten und auszubauen, unter anderem durch eine bessere Verzahnung von beruflicher Aus- und Fortbildung, durch die Anerkennung von im Ausland erworbener Qualifikationen und den Aufbau einer ganzheitlichen Weiterbildungsstrategie mit Ländern, Sozialpartnern und weiteren relevanten Akteuren.
mehr...DHV lehnt Pläne für Umsetzung eines Europäischen Qualifikationsrahmens ab (23.03.2010) Der Deutsche Hochschulverband (DHV) fordert Bund und Länder auf, die Errichtung eines Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) sowie dessen Umsetzung in nationales Recht zu stoppen. "Mit dem Qualifikationsrahmen wird über die Hintertür der Unterschied von beruflicher und akademischer Bildung eingeebnet und den Hochschulen eine neue Klientel zugewiesen," so Kempen. Kempen wendet sich besonders gegen das Recht von Berufstätigen, auf Grund des Nachweises einer entsprechenden Kompetenzstufe den Direkteinstieg in ein Studium zu erhalten.
mehr...Die Arbeiten am Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) sind ausgesetzt - Hochschulen fordern kompletten Neustart (16.03.2010) Der Erarbeitungsprozess für den Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) ist ins Stocken geraten. Die vier Arbeitsgruppen, die den DQR auf seine Praxistauglichkeit untersuchen, haben zunächst - auf Antrag der Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände - ihre Arbeit unterbrochen. Sie verlangen von der Kultusminister-Konferenz (KMK), dass diese darlegt und begründet, auf welchen Niveaustufen die allgemeinbildenden Abschlüsse angesiedelt werden sollen. Alle vier Gruppen wollen prüfen, ob ihr Zuordnungskonzept noch stimmig ist, wenn z.B. das Abitur der Niveaustufe fünf zugeordnet ist.
Nicht nur die Schulen machen Ärger, sondern auch die Hochschulrektorenkonferenz: Sie verlangen gar, die Erarbeitung des DQR in seiner jetzigen Form sofort abzubrechen. Im Interview mit WAP erläutert Hermann Nehls, vom DGB Bundesvorstand und gewerkschaftlicher Koordinator im DQR-Prozess, wie der Stand der Arbeiten ist und wo es derzeit hakt.
mehr...Bildungsurlaub als Instrument zur Erhöhung der Weiterbildungsbeteiligung weiterentwickeln (16.02.2010) Die Fraktionen Bündnis 90/DIE GRÜNEN und SPD in der Bremischen Bürgerschaft haben im September 2009 einen Dringlichkeitsantrags „Bildungsurlaub als Instrument zur Erhöhung der Weiterbildungsbeteiligung weiterentwickeln“ in die Bürgerschaft eingebracht. In dem Antrag wurde gefordert, eine Übersicht über die Weiterbildungsbeteiligung im Land Bremen vorzulegen. Der Senat teilt nun mit, das auf der gegenwärtigen Datenbasis eine Berichterstattung über die gesamte Bremer Weiterbildungsbeteiligung nicht geleistet werden kann.
mehr...Deutscher Weiterbildungstag 2010 am 24. September 2010 (09.02.2010) Am 24. September 2010 findet zum dritten mal der Deutsche Weiterbildungstag statt. Rund 100.000 Beteiligte aus mehr als 500 Bildungs-Einrichtungen und -Unternehmen wollen für mehr Investitionen in Bildung und Weiterbildung werben. So kündigen es zumindest die Veranstalter an.
mehr...Neuer Wind für die Weiterbildung? (03.02.2010) Hochschulen sind Ausbildungsinstitutionen. Aber auch die Weiterbildung gehört zu ihrem Aufgabenfeld. Bislang haben sie diese Verpflichtung eher stiefmütterlich behandelt. Warum das so ist und ob mit der Studienreform die Weiterbildung an den Hochschulen gestärkt werden wird, wollten wir von dem stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung, Helmut Vogt, wissen.
mehr...Der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) – Positionen, Reflexionen und Optionen (29.01.2010) Die GEW hat mit Hilfe der Max-Traeger-Stiftung ein Gutachten zum Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) herausgegeben, das insbesondere Chancen und Risiken des DQR analysiert und mögliche Folgewirkungen aufzeigen soll.
Wird bei der Konstruktion des DQR von der Gleichwertigkeit von beruflicher und allgemeiner Bildung ausgegangen? Werden auch die berücksichtigt, die keine Ausbildung und keinen Schulabschluss nachweisen können? Werden auch außerhalb des formalen Bildungsbereichs erworbene Kompetenzen in dem neuen Systems ausreichend berücksichtigt? Das sind zentrale Fragestellungen, denen das Gutachten nachgeht.
mehr...Die Anrechnung von Weiterbildungsleistungen muss verbessert werden (21.01.2010) „Eine einseitige Orientierung am wirtschaftlichen Nutzen und der beruflichen Verwertbarkeit von Wissen verkennt die Bedeutung von Weiterbildung für den Prozess des Lebenslangen Lernens.“ Das ist eine Schlussfolgerung der gemeinsamen Stellungnahme von acht Verbänden, Trägern und Institutionen der Weiterbildung zum Entwurf des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR).
mehr...Bildungsprämie steigt ab 2010 auf 500 Euro (03.01.2010) Bei der Bildungsprämie steigen die individuellen Zuschüsse und Einkommensgrenzen für die berufliche Weiterbildung. Ab dem 1. Januar 2010 erhalten Erwerbstätige in Deutschland für ihre berufliche Weiterbildung bis zu 500 Euro Zuschuss in Form eines Prämiengutscheins. Damit können sie einmal im Jahr einen Kurs oder eine Prüfung der beruflichen Weiterbildung zur Hälfte bezahlen. Auch die Gruppe der Förderberechtigten wird größer: Wer ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von bis zu 25.600 Euro (51.200 Euro für gemeinsam Veranlagte) bekommt, kann profitieren - das sind rund 21 Millionen bzw. zwei Drittel aller Erwerbstätigen in Deutschland.
mehr...BIBB-Hauptausschuss verabschiedet Stellungnahme zum Entwurf eines Deutschen Qualifikationsrahmens (23.12.2009) Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) begrüßt in einer Stellungnahme Schaffung eines „bildungsbereichsübergreifenden und lernergebnisorientierten“ Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR), würdigt die bisherigen Leistungen der vier Arbeitsgruppen und benennt sieben „grundsätzliche Positionen“, die nach seiner Auffassung bei der Fortsetzung der Arbeiten „unbedingt zu beachten“ sind.
Nach wie vor ungeklärt ist die Frage, wie die Qualifikationsprofile der allgemeinbildenden Schulen zugeordnet werden sollen. Das erweist sich für die weitere Bearbeitung der Ergebnisse der Arbeitsgruppen als hinderlich. Die Mitglieder des BIBB-Hauptausschusses erwarten, dass die Zuordnung der Qualifikationsprofile der allgemeinbildenden Schulen zu den einzelnen Niveaus in die Arbeit der Arbeitsgruppen einfließt und Vorschläge für die Zuordnung im Konsens erarbeitet werden.
mehr...„Lebensbegleitendes Lernen für die Menschen effektiv und transparent gestalten“ (23.12.2009) Die Beteiligung an Weiterbildung ist weiterhin geprägt vom vorherigen Bildungsniveau der Beteiligten. Menschen mit höherer formaler Bildung nehmen häufiger an Bildungsveranstaltungen teil als Menschen mit geringerer formaler Bildung. Vor diesem Hintergrund wurde mit dem Bremer Koalitionsvertrag für die 17. Wahlperiode beschlossen, einen Schwerpunkt auf die Weiterbildung von Männern und Frauen mit niedrigen Bildungsabschlüssen zu legen und zudem die Weiterbildungsaktivitäten der einzelnen Ressorts effektiver zu bündeln und Förderstrukturen neu zu ordnen, um zu einem qualitativ verbesserten und transparenten Gesamtangebot zu kommen.
Die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN in der Bremer Bürgerschaft wollte vom Bremer Senat wissen, in welcher Form eine ressortübergreifende und aktualisierbare Datengrundlage über die externe öffentlich (mit-)finanzierte Weiterbildung für Bremen angestrebt ist.
mehr...Sommer fordert von neuer Regierung bildungspolitische Prioritäten (13.11.2009) Um das schwarz-gelbe Versprechen einer „Bildungsrepublik Deutschland“ einlösen zu können, muss die neue Bundesregierung Prioritäten setzen. Das machte der DGB-Vorsitzende Michael Sommer auf der DGB-Tagung „Mit guter Bildung aus der Krise“ deutlich. „Einen Dreiklang aus Steuersenkungen, Haushaltskonsolidierung und Zukunftsinvestitionen in Bildung wird es nicht geben. Das wäre die Quadratur des Kreises“, sagte Sommer am Donnerstag in Berlin.
mehr...Ohne erhobenen Zeigefinger: Ungewöhnliche Werbung für Weiterbildung Unter dem Motto »klein anfangen – groß rauskommen“ haben 530 Einrichtungen und Verbände der öffentlich geförderten Weiterbildung in NRW erstmals eine gemeinsame Werbekampagne für die Weiterbildung gestartet. Konkretes Ziel der in Düsseldorf vorgestellten „NRW-Weiterbildungsoffensive“ ist es, bis zum Jahr 2013 die Teilnahmequote an Weiterbildungsveranstaltungen von 43 auf über 50 Prozent zu steigern, insbesondere unter Bildungsbenachteiligten.
Sie wollen dabei die Kooperation mit anderen Bildungs- und Erziehungseinrichtungen wie Kitas, Familienzentren, Schulen und offenen Ganztagsschulen sowie Unternehmen stärken und weiterentwickeln.
mehr...60 Millionen Euro für bessere Bildung in den Kommunen (11.11.2009) 40 Kommunen aus allen Teilen Deutschlands werden sich in einem zunächst dreijährigen Prozess auf den Weg machen, um die Bürgerinnen und Bürger über die vielfältigen Bildungsangebote zu informieren und sie zu beraten. Im Mittelpunkt von "Lernen vor Ort" steht der Aufbau eines kommunalen Bildungsmanagements, das die unterschiedlichen Zuständigkeiten für die Bildung in der Kommune zusammenführt.
mehr...Einsetzung einer Enquetekommission „Fit fürs Leben in der Wissensgesellschaft – berufliche Schulen, Aus- und Weiterbildung“ (10.11.2009) Der Landtag von Baden-Württemberg hat am 8. Oktober 2009 die Enquetekommission „Fit fürs Leben in der Wissensgesellschaft – berufliche Schulen, Aus- und Weiterbildung“ eingesetzt. Die Kommission soll bis Ende 2010 Vorschläge für Vorschläge für passgenaue Weiterbildungsangebote erarbeiten, die alle Bevölkerungsschichten erreichen sollen.
„Ziel eines Weiterbildungskonzeptes muss sein, dass in Zukunft eine höhere Anzahl an Menschen Weiterbildungsangebote in Anspruch nehmen, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, ihrem Milieu, Geschlecht, Einkommen oder Alter, und ihnen dazu auch individuelle Angebote der Bildungsberatung vorzuhalten. Die Enquetekommission „Fit fürs Leben in der Wissensgesellschaft – berufliche Schulen, Aus- und Weiterbildung“ soll Grundlagen hinsichtlich einer Strategie zur Einbindung einer steigenden Anzahl an Menschen in die allgemeine und berufliche Weiterbildung legen,“ so der Beschluss.
mehr...Weiterbildung: Mitarbeiter sind Mitentscheider (10.11.2009) Die Marktsituation deutscher Weiterbildungsanbieter wirkt auf den ersten Blick ernüchternd: Bei der Eurostat-Studie* gaben in Spitzenländern wie Dänemark, Schweiz und Island zwischen 25 und 30 Prozent der Befragten im Alter von 25 bis 64 Jahren an, 2008 an Weiterbildungsmaßnahmen teilgenommen zu haben. Diese Frage bejahen in Deutschland lediglich 8 Prozent. "Auch wenn die Forderung nach mehr Weiterbildung richtig ist: Ein Blick hinter die Statistik lohnt sich", erklärt Dr. August Tepper, Abteilungsleiter Aus- und Weiterbildung der Fraunhofer Gesellschaft e.V..
mehr...Nationaler Qualifikationsrahmen für Deutschland – Auswirkungen auf Bremen (28.10.2009) Der Bremer Senat sieht den Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) als Chance, das deutsche Qualifikationssystem transparenter zu machen und damit einen Beitrag zur Mobilität in Europa zu leisten. Der Senat unterstützt den Prozess zur Einführung eines DQR. Das geht aus einem Bericht des Bremer Senats an die Bürgerschaft hervor.
Während der jetzt laufenden Analysephase wird er die Bürgerschaft weiter über den jeweiligen Sachstand informieren.
mehr...Bildung in Zeiten der Krise: Was ist zu tun? (28.10.2009) Die Befragten des Bildungsbarometers sehen die jetzige Krise eher als Gefahr (58%) denn als Chance (42%). Und sie erwarten, dass sie auch Auswirkungen auf die Finanzierung von Einrichtungen aus Bildung und Kultur haben wird. Ihre Einschätzung ist: Forschungsinstitute, Hochschulen, Schulen sowie Kindergärten werden in gleicher Weise wie bislang finanziert werden, Volkshochschulen, Bibliotheken, Museen Theater und Opern werden weniger Geld zur Verfügung haben.
mehr...Was gute Bildung kostet (25.10.2009) Bund und Länder wollen bis 2015 sieben Prozent der Wirtschaftskraft für Bildung ausgeben. Selbst wenn dies gelänge - für ein gutes Bildungswesen wäre es immer noch zu wenig. Der Ökonom Roman Jaich hat für die Hans-Böckler-Stiftung analysiert, was dem ehrgeizigen Ziel im Weg steht. Und er hat berechnet, wie viel Geld das Bildungswesen pro Jahr bräuchte, wenn die wichtigsten Verbesserungsvorschläge von Experten umgesetzt werden sollen.
mehr...Bildungsbarometer zu Bildungsprotesten. (23.09.2009) Das Zentrum für empirische pädagogische Forschung in Koblenz-Landau startet die neue Befragung zum Bildungsbarometer. Das Bildungsbarometer greift aktuelle Fragen zu Streiks und Protesten in der Bildung auf und möchte wissen: Sind Streiks und Proteste als adäquates Mittel zur Durchsetzung von Veränderungen in der Bildung zulässig?
mehr...Wie wollen die Parteien die Weiterbildung voranbringen? (22.09.2009) Am kommenden Sonntag ist Bundestagswahl. In einem Punkt sind sich alle einig: Für die Bildung muss mehr Geld her. Deutschland gibt bisher lediglich 4,8 Prozent seiner Wirtschaftsleistung für Bildung aus, im OECD Durchschnitt sind es dagegen 6,1 Prozent. Es muss zusätzliches Geld in die Bildung investiert werden, wenn Deutschland besser dastehen soll. Der Tagesspiegel in Berlin hat sich die Wahlprogramme angesehen und verrät, wofür die Parteien in der beruflichen Weiterbildung mehr Geld ausgeben wollen.
mehr...Jetzt erst recht: Mehr Geld für Bildung! (22.09.2009) In einem gemeinsamen Aufruf "Jetzt erst recht: Mehr Geld für Bildung!" haben sich Vertreterinnen und Vertreter von Gewerkschaften, Verbänden und Fraktionen des deutschen Bundestags kurz vor der Bundestagswahl an die Öffentlichkeit gewandt. Sie warnen davor, nötige Ausgaben im Bildungsbereich auf die lange Bank zu schieben.
mehr...Quo vadis Bildungskompetenz der Parteien? Neue Ergebnisse des Bildungsbarometers (16.09.2009) Wenige Tage vor der Bundestagswahl wird deutlich, dass aus der Sicht der Wähler den Parteien die Bildungskompetenz verloren gegangen ist. Das neueste Bildungsbarometer liefert hierzu die entsprechenden Daten: Bei der Frage, welche Partei kurzfristig die besten Ideen für der Bildung hat und besten Entscheidungen trifft, nennen 33% (bezüglich der Ideen) bzw. 41% (hinsichtlich der Entscheidungen) keine Partei. Das ist keine gute Werbung für das in vielen politischen Reden gebrauchte Wort „Bildung“.
mehr...Zukunft der Bildung (14.09.2009) Mehr als 100 Kolleginnen und Kollegen nahmen am 28. und 29. August 2009 an der Fachtagung „Zukunft der Bildung“ teil, die gemeinsam von den Fachbereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie Besondere Dienstleistungen in ver.di veranstaltet wurde. Das deutsche Bildungssystem ist hochgradig selektiv. Wer hat, dem wird gegeben. Wie muss das Bildungssystem in Zukunft gestaltet werden, damit es Chancengleichheit für Alle bietet? Diese Frage zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Tagung. Das Drehen an „einzelnen Stellschrauben“ wird nicht genügen. Wer nicht bereit ist, das Bildungssystem als Ganzes zu betrachten und damit grundlegende Änderungen an allen Teilen durchzuführen, der wird die selektiven Auswirkungen dieses Systems nicht in den Griff bekommen.
mehr...Deutschland gibt nach wie vor zu wenig Geld für Bildung aus (09.09.2009) Deutschland liegt mit seinem Bildungssystem trotz leichter Verbesserungen international weiter zurück. Dies geht aus dem neuen weltweiten Bildungsbericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor, der am 08.09.2009 in Berlin veröffentlicht wurde.
Im internationalen Vergleich beteiligen sich in anderen Ländern erheblich mehr Menschen an qualifizierter Weiterbildung. "Wenn Deutschland gestärkt aus dieser Wirtschaftskrise hervorgehen will, dann ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, in Bildung und höhere Qualifikation zu investieren", sagte OECD-Bildungsdirektorin Barbara Ischinger.
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