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Das Netzwerk für die Beschäftigten der Weiterbildungsbranche
organisiert vom Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung in ver.di


Förderung der beruflichen Weiterbildung
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) ist als Träger der aktiven Arbeitsmarktpolitik für die Förderung der beruflichen Weiterbildung zuständig.

Die Hartz-Gesetze haben zu einer deutlichen Verringerung der öffentlich geförderten beruflichen Weiterbildung geführt. Gesetzlich verankert ist die aktive Arbeitsmarktpolitik im SGB III und II.

Wir beobachten, berichten und kommentieren die Entwicklung der Förderung der beruflichen Weiterbildung aus Sicht der von arbeitsmarktpolitischen Entscheidungen Betroffenen und der Interessen der in den Trägern Beschäftigten.



Das neue Fachkonzept berufsvorbereitender Bildungsmaßnahmen der BA in der Praxis
(05.08.2010) Mit der Umsetzung des 2004 neu eingeführten „Neuen Fachkonzepts Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen“ (BvB) (NFK) sollten verschiedene Ziele gleichzeitig erreicht werden: Konzeptionelle Weiterentwicklung – Reduzierung der Kosten – Erhöhung von Effektivität und Effizienz in Planung, Durchführung und Administration. Genau diese Zielsetzung spiegelt sich in den neuen Verdingungsunterlagen bei der Ausschreibung der Bundesagentur für Arbeit (BA) wieder. Mit den ersten Ausschreibungen wurden die Träger verpflichtet, sich an einer Trägerbefragung zu beteiligen, sofern sie den Zuschlag erhalten haben.

Die Ergebnisse der Befragung liegen jetzt als IAB-Forschungsbericht vor. Danach lässt sich feststellen: Die Weiterentwicklung des Konzepts scheint in Teilen durchaus gelungen zu sein. Leidtragende des Konzepts sind jedoch die in den Maßnahmen Beschäftigten. Kaum ein Träger war in der Lage, die Maßnahmen ohne Reduzierung der Gehälter durchzuführen.

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Krisenbetriebe sparen bei der Weiterbildung
(28.07.2010) Qualifizieren statt entlassen - unter diesem Motto stand die Ausweitung der Kurzarbeit. Die Teilnahme an öffentlich geförderten Qualifizierungsprogrammen hat laut Bundesagentur für Arbeit im vergangenen Jahr tatsächlich etwas zugenommen. Die Unternehmen selber haben die auftragsarme Zeit in der Wirtschaftskrise aber nur selten für verstärkte Weiterbildung genutzt. Von der Krise direkt betroffene Unternehmen haben ihre Weiterbildungsaktivitäten sogar eher zurückgefahren. Das zeigen Ergebnisse der aktuellen Betriebsrätebefragung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung, die in der Juni-Ausgabe der WSI Mitteilungen veröffentlicht sind.

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Bundestagswahl 2009 beflügelt die Förderung der beruflichen Weiterbildung durch die BA
(23.07.2010) Die Bundestagswahl vom September 2009 hat offensichtlich die Anstrengungen der Bundesagentur für Arbeit (BA) bei der Förderung der beruflichen Weiterbildung verstärkt. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 fiel die Zahl der Neuzugänge 2010 von 299.199 auf 245.618, also um 17,9 %. Im Rechtskreis des SGB III, für den die BA alleine verantwortlich ist, ist der Rückgang noch dramatischer ausgefallen. Hier konnten im ersten Halbjahr 2010 nur noch 138.657 Erwerbslose eine berufliche Weiterbildung beginnen. Bezogen auf die Neuzugänge des ersten Halbjahres 2009 sind dass 50.038 Neuzugänge weniger; ein Rückgang um 26,9 %. Wahlen beleben das Geschäft, auch mit der Weiterbildung. Einen Hacken hat die Sache schon. Sie finden nur alle 4 Jahre statt. Und in der Zeit zwischen den Jahren wird wieder fleißig gespart, auch an der Weiterbildung.

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Experten kritisieren Beschäftigungschancengesetz
(05.07.2010) Bei der Anhörung des Beschäftigungschancengesetz machte die Koalition aus CDU/CSU und FDP deutlich, das WeGebAU-Programm zunächst nur befristet um ein Jahr zu verlängern.
Die SPD-Bundestagsfraktion erklärt dazu: „Es ist verantwortungslos, die geförderte Weiterbildung im Programm WeGebAU nur um ein Jahr zu verlängern. Die Folgen des demographischen Wandels enden nicht am 31. Dezember 2011. Weiterbildung ist kein Thema für Sonntagsreden. Wer jetzt das Ende der Förderung plant, der riskiert, dass wir in einigen Jahren beides haben: Fachkräftemangel und Arbeitsuchende, die nicht über die notwendigen Qualifikationen für eine Beschäftigung verfügen.“
Soll das nach längeren Startschwierigkeiten erfolgreiche WeGebAU-Programm für die Haushaltskonsolidierung geopfert werden? Wer mehr Qualifizierung und Lebenslanges Lernen fordert, darf in der beruflichen Weiterbildung nicht nach Kassenlage kürzen.

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Kosten und Nutzen von Qualifizierungsmaßnahmen nach dem Zweiten und Dritten Buch Sozialgesetzbuch
(25.06.2010) Qualifizierung und Bildung sind wichtige Bestandteile für eine nachhaltige arbeitsmarktpolitische Strategie, arbeitslose Menschen wieder in Arbeit zu bringen. Dabei kommt es vor allem auf die Qualität der Bildungsmaßnahme an, diese zum gewünschten Erfolg führen zu können.

Im Zuge der Haushaltskonsolidierung könnten insbesondere Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung (FbW) bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) gekürzt werden. Nach Ansicht der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag ist „zu befürchten, dass weitere Kürzungen sich auch auf Kosten und damit auf die Qualität der Qualifizierungsmaßnahmen auswirken werden.“ In einer Kleinen Anfrage wollte sie von der Bundesregierung wissen, welche Qualifizierungsmaßnahmen von der BA in welchem Umfang in den letzten Jahren durchgeführt wurden und welche Ergebnisse die unterschiedlichen Evaluierungen erbracht haben.

„Die Förderung der beruflichen Weiterbildung ist ein wesentliches Element der Bildungspolitik auf Bundesebene und zugleich ein Kernbereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik,“ so die Bundesregierung in ihrer Antwort. Die Antwort enthält klare Angaben zu der Frage, welche Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik dem Bereih der beruflichen Qualifizierung zuzuordnen sind.

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WeGebAU-Programm: Mittlere und größere Betriebe nutzen geförderte Weiterbildung häufiger als früher
(22.06.2010) Immer mehr Betriebe nutzen das WeGebAU-Programm, mit dem die Weiterbildung von älteren und gering qualifizierten Beschäftigten im Betrieb gefördert wird. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Im Jahr 2009 gab es mehr als 100.000 Förderfälle. „Nach anfänglichen Startschwierigkeiten ist das Programm in Schwung gekommen, wird aber von den kleinen Betrieben immer noch relativ wenig genutzt“, so die IAB-Arbeitsmarktforscher Margit Lott und Eugen Spitznagel.

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Keine Kürzungen in der beruflichen Weiterbildung bei der Bundesagentur für Arbeit
(13.06.2010) 30 ver.di Kolleginnen und Kollegen aus der Weiterbildung haben sich am 12. Juni in Kassel mit den geplanten Kürzungen bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) und der Überprüfung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente beschäftigt. Elke Hannack, beim ver.di Bundesvorstand zuständig für Sozialpolitik, machte deutlich, dass bisher lediglich ein Vorgabe für geplante Kürzungen bei der Arbeitsmarktpolitik der BA existiert. Konkrete Angaben, wo oder wie bei der BA gespart werden soll, seinen gegenwärtig weder bei der BA noch beim Arbeitsministerium zu erhalten.

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BBB fordert: Keine Kürzungen bei der BA bei der beruflichen Weiterbildung
(09.06.2010) Der bevorstehende Bildungsgipfel der Kanzlerin und der Ministerpräsidenten am 10. Juni ist überschattet von Plänen für Ausgabenkürzungen, die inzwischen auch drohen, vor den Schulen, Hochschulen sowie der Weiterbildung nicht halt zu machen.

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Arbeitgeberforderungen nach Kürzungen bei Weiterbildung sind Irrweg
(04.06.2010) Auch Weiterbildung ist Bildung. Es kann nicht sein, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Es kann auch nicht sein, dass wir denjenigen finanziell bestrafen, der sich um Weiterbildung bemüht. Die Forderung Hundts bezüglich Anrechnung von Zeiten der Weiterbildung auf das Arbeitslosengeld lehnen wir ab, erklärt Anette Kramme.

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Buntenbach: Arbeitslose brauchen Weiterbildung statt Niedriglohnjobs
(03.06.2010) DGB-Vorstand Annelie Buntenbach warnt davor, die Mittel für eine aktive Arbeitsmarktpolitik weiter zu kürzen. Sollte die Weiterbildung vernachlässigt werden, drohe Fachkräftemangel bei gleichzeitig hoher Arbeitslosigkeit. "Anstatt sinnlose Ein-Euro-Jobs zu finanzieren, muss mehr für die Weiterbildung getan werden", betonte Buntenbach.

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Neuausrichtung der beruflichen Weiterbildung im SGB II und III
(31.05.2010) „Qualifizierung ist der Schlüssel zum Arbeitsmarkt“, diese Erkenntnis hat sich inzwischen durchgesetzt. Doch besonders Migranten und Migrantinnen und andere Zugewanderte haben große Schwierigkeiten, den passenden Schlüssel zu finden.
Das Netzwerk „Integration durch Qualifizierung“ versucht, mit verschiedenen Modellen die Integration in den Arbeitsmarkt zu verbessern. Im aktuellen Newsletter geht der Arbeitskreis „Qualifizierung“ der Frage nach, welche Folgen die Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente 2009 auf die Förderung der beruflichen Weiterbildung hat.

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Berufsbildungsbericht 2010: Ausbildungsmarkt bleibt trotz Krise relativ stabil
(03.05.2010) "Wir wollen in dieser Legislaturperiode neue Maßstäbe bei der strukturellen und qualitativen Verbesserung des beruflichen Aus- und Weiterbildungssystem setzen," sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung des Berufsbildungsberichtes 2010. Denn das duale System ist das Flaggschiff des deutschen Bildungssystems. Dies gilt es zu erhalten und auszubauen, unter anderem durch eine bessere Verzahnung von beruflicher Aus- und Fortbildung, durch die Anerkennung von im Ausland erworbener Qualifikationen und den Aufbau einer ganzheitlichen Weiterbildungsstrategie mit Ländern, Sozialpartnern und weiteren relevanten Akteuren.

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Mahnwache vor Hauptbahnhof setzt sich für benachteiligte Jugendliche ein
(17.04.2010) Mit einer Mahnwache vor dem Düsseldorfer Hauptbahnhof setzen sich Beschäftigte aus über zehn Bildungsunternehmen ab Montag (19.04.) dafür ein, dass sich das Land Nordrhein-Westfalen nicht aus der Förderung von Programmen gegen die Jugendarbeitslosigkeit zurückzieht.

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Wie soll da Fortbildung funktionieren?
(08.04.2010) Die Förderung der beruflichen Weiterbildung gilt als entscheidendes Mittel zur Qualifizierung von Arbeitslosen. report München hat recherchiert und herausgefunden: Zahllose Ausbilder sind selbst in prekären Arbeitsverhältnissen oder werden mit Niedriglöhnen abgespeist.

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Beschäftigte in der Weiterbildung fordern: "Gutes Geld für gute Arbeit"
(22.03.2010) ver.di und das Betriebsrätenetzwerk Weiterbildung im Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung in NRW organisieren vom 19. bis zum 23. April 2010 jeweils von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr eine Aktionswoche in Form einer Mahnwache am Düsseldorfer Hauptbahnhof.

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Schwarz-Gelb verliert das Fördern für Arbeitssuchende aus dem Blick
(19.03.2010) Die Bundesregierung hat insgesamt 900 Millionen Euro beim Eingliederungstitel und bei den Verwaltungskosten (beide Titel sind gegenseitig deckungsfähig) gesperrt. Damit sind knapp 15 Prozent der Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik auf Halde geparkt. Diese Mittel werden überwiegend von der Bundesagentur für Arbeit an die Jobcenter und Optionskommunen zur Umsetzung der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu Gunsten von 4,9 Millionen (Stand Ende Dezember 2009) arbeitsfähigen Langzeitarbeitslosen weitergeleitet. Dies wirkt wie eine faktische Kürzung. Ende Dezember 2009 waren 860.000 Menschen bundesweit in Qualifizierungs-, Fortbildungs- und Umschulungsmaßnahmen, die aus diesem Titel bezahlt werden. Diese brauchen eine langfristige Planung und sind zuverlässig zu finanzieren.
Nur wenn die Sperre kurzfristig vom Haushaltsausschuss wieder aufgehoben wird können die Mittel in diesem Jahr abgerufen und damit für die aktive Arbeitsvermittlung verwendet werden. Der Antrag des Ministeriums dazu muss - weitergeleitet über das BMF - spätestens am 15. April im Haushaltsausschuss eingegangen sein, um dieses Ziel zu erreichen.

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Aus- und Weiterbildung in Teilzeit
(17.03.2010) Für junge Eltern ohne Berufschulabschluss bietet eine Aus- oder Weiterbildung in Teilzeit eine realistische Möglichkeit, einen anerkannten Berufsabschluss zu erlangen und damit die Grundlage für ein auch finanziell eigenverantwortliches Leben zu schaffen.
In einer Kleinen Anfrage wollte die SPD-Fraktion in der Bremer Bürgerschaft vom Senat wissen, inwiefern insbesondere Alleinerziehende in Bremen ausreichend Möglichkeiten in der Aus und Weiterbildung in Teilzeitangeboten vorfinden.

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Haushaltsausschuss des Bundestages sperrt Mittel für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen
(16.03.2010) Der Bundestag hat am Freitag, den 5. März 2010 mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP das Gesetz zur Stabilisierung der Finanzlage der Sozialversicherungssysteme beschlossen. Es sieht unter anderem eine Kuhprämie und eine Grünlandprämie für Milchbauern vor. Außerdem wurde das Darlehen an die Bundesagentur für Arbeit in einen Zuschuss verwandelt.
Nebenbei beschloss der Haushaltsausschuss des Bundestages eine Haushaltssperre von 900 Mio. Euro für Eingliederungsmaßnahmen von ALG II-EmpfängerInnen und die Verwaltung im Bereich Grundsicherung. Faktisch wirkt die Haushaltssperre wie eine massive Kürzung im Bereich der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen für ALG II EmpfängerInnen.

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Die Bundesagentur für Arbeit setzt auf immer mehr auf Mini-Module bei der Qualifizierung von Erwerbslosen
(09.02.2010) Hermann Nehls, Bildungsexperte des DGB in Berlin, ist ganz und gar nicht einverstanden mit der neuen Politik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Das Ärgernis ist das Projekt der Bundesagentur für Arbeit: „Optimierung der Qualifizierungsangebote für gering qualifizierte Arbeitslose" bzw. Zertifizierung von Teilqualifikationen. Auf (WAP), der Homepage der IG Metall zu Bildungsfragen, informiert er über das Projekt und sagt auch, warum es unsinnig ist.

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Nutzung der Gelder für aktive Arbeitsmarktpolitik im Jahr 2009
(02.02.2010) In einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung wollte die Fraktion DIE LINKE wissen, in welchem Umfang die Mittel der aktiven Arbeitsmarktpolitik von der Bundesagentur für Arbeit (BA) 2009 genutzt worden sind. Auf die Frage, warum die Förderintensität 2009 gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen ist, hat die Bundesregierung eine ganz pfiffige Antwort parat.
Die Erwerbslosen, oder wie sie es nennt, die Kunden, „werden mit dem Regelinstrumentarium dann gefördert, wenn sich hierdurch die individuelle Integrationsprognose erhöht. Unter den durch die Finanz- und Wirtschaftskrise bedingten erhöhten Kundenzugängen der Bundesagentur für Arbeit sind auch eine Vielzahl gut qualifizierter Kunden, bei denen durch eine Förderung mit arbeitsmarktpolitischen Leistungen keine zusätzliche Wirkung (also eine höhere Integrationswahrscheinlichkeit) erzielt wird.“ Übersetzt in ein normales Deutsch soll das heißen: Da die jetzt erwerbslos gewordenen Kolleginnen und Kollegen in der Regel zu gut ausgebildet sind, lohnt es sich nicht für die Arbeitsagentur, noch Geld in weitere Bildungsmaßnahmen zu stecken. Dadurch käme in der Wirtschaftskrise kein neues Arbeitsverhältnis zustande.
Komischerweise ist die Argumentation für die Förderung im Rahmen der beruflichen Weiterbildung von KurzarbeiterInnen genau umgekehrt. Die soll erst in der Zukunft wirken und wird darum heute gewährt. Was ist denn nun richtig, liebe Bundesregierung?

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Qualität und Qualifikationen in der Weiterbildung
(01.02.2010) Über 100 Betriebsräte aus der Weiterbildung trafen sich am 24. November 2009 zu ihrer regelmäßigen Fachtagung des Fachbereichs Bildung, Wissenschaft und Forschung von ver.di in Berlin. Wie lässt sich die Forderung nach hoher Qualität in der Weiterbildung mit dem Trend zu Dumpinglöhnen in der Branche vereinbaren? Welche Qualifikationen werden von Weiterbildner erwartet? Gibt es den Weiterbildner überhaupt, oder müssten für die speziellen Anforderungen in verschiedenen Bereichen der Weiterbildung auch spezifizierte Qualifikationsprofile erarbeitet und vermittelt werden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich die Fachtagung 2009.

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Langfristige Weiterbildung blockiert? Wie Möglichkeiten des Berufsabschlusses verhindert werden.
(21.01.2010) Die Politik will die Weiterbildung fördern. Schließlich soll dem Fachkräftemangel entgegen gewirkt werden. Doch die Praxis sieht anders aus, wie der Bundesverband JobRotation festgestellt hat. Zumindest im Berliner Raum werden seit Ende 2009 keine berufsqualifizierenden Weiterbildungen von den Ämtern mehr gefördert.
Die Aussagen der Mitarbeiter sind in fast allen zuständigen Ämtern ähnlich: „Es werden nur noch Weiterbildungen bis maximal 4 Monate gefördert.“

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Förderung der beruflichen Weiterbildung durch die Bundesagentur für Arbeit stagniert auf mittlerem Niveau
(07.01.2010) Die Zahl der TeilnehmerInnen an Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) lag 2009 im Durschnitt bei 215.880. Gegenüber 2008 ist das eine Steigerung von 51,7 %. Da waren es im Durchschnitt gerade einmal 142.300 TeilnehmerInnen. Auf den ersten Blick scheint die BA damit ihre Anstrengungen im Bereich der beruflichen Qualifizierung erheblich verstärkt zu haben.
Auf den zweiten Blick relativiert sich das Bild erheblich. So weist die BA seit 2009 die Teilnehmerzahlen für die berufliche Weiterbildung von Erwerbslosen und TeilnehmnerInnen in Reha-Maßnahmen in einem Wert aus, bis dahin wurden die Daten getrennt ausgewiesen. Damit lassen sich die Daten nicht mehr direkt vergleichen. Zudem sank die Teilnehmerzahl an Trainings- und Eignungsfeststellungsmaßnahmen in der zweiten Jahreshälfte auf ein Rekordtief. Ende 2009 wurden 4.511 TeilnehmerInnen gezählt. Alle Daten zusammengenommen scheinen sich Zuwächse und Verluste auszugleichen.

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Viel Zeit, wenig Bildung - Jahres-Fazit KuG & Quali 2009: Qualifizierung in der Kurzarbeiter wurde zu wenig genutzt
(23.12.2009) Von Januar bis September haben nur 67 000 Menschen eine subventionierte Qualifizierung während der Kurzarbeit absolviert. Darunter waren 16 300 Geringqualifizierte und 50 700 weitere Arbeitnehmer. „Das ist gemessen an der Zahl der Kurzarbeiter verschwindend gering", kritisiert Klaus Heimann, Bildungsexperte der IG Metall in Frankfurt.
Weil das Interesse an den Fördergeldern bislang so gering war, ist der Topf noch reich gefüllt. Insgesamt stehen gut 166 Millionen Euro zur Verfügung, die teilweise aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) stammen. Bis Ende September war nur ein sehr kleiner Teil davon abgerufen worden: 21 Millionen gab die Bundesagentur für Arbeit bislang für gering Qualifizierte aus, nur elf Millionen waren es bei den übrigen Beschäftigten.

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Bundesagentur für Arbeit fordert: Alle Qualifizierungsmaßnahmen der BA sollten genutzt werden
(16.12.2009) In einem Interview des Deutschlandradio fordert Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit (BA), alle angebotenen Qualifizierungsmaßnahmen der BA in 2010 zu nutzen. Die BA geht von 600.000 mehr Arbeitslosen in 2010 aus. Alle Arbeitnehmer und Arbeitslosen sollten sich während der Krise mit Qualifizierungsmaßnahmen für die Zeit nach der Krise rüsten.

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Geförderte berufliche Weiterbildung – Chancen werden vertan
(01.12.2009) Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat im Haushalt 2010 die Mittel für Qualifizierungsmaßnahmen auf dem Niveau von 2009 beibehalten. Die Unternehmen können vielfältige Angebote nutzen, um die Beschäftigten weiterzubilden. Doch zu wenige Unternehmen nutzen bisher die Möglichkeiten der geförderten beruflichen Weiterbildung.

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Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit beschließt den Haushalt 2010
(15.11.2009) Der Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat am 13. November den Haushalt für 2010 beschlossen. Für arbeitsmarktpolitische Maßnahmen sind im Haushaltsplan Ausgaben in Höhe von 16,67 Milliarden Euro eingeplant. Von diesem Gesamtbetrag entfallen insgesamt 4,26 Milliarden Euro auf den Eingliederungstitel, in dem die Ermessensleistungen der aktiven Arbeitsförderung zusammengefasst sind.

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Förderung der Weiterbildung während der Kurzarbeit wird kaum genutzt
(08.11.2009) In einer Großen Anfrage an den Bremer Senat wollte die Fraktion DIE LINKE wissen, in welchem Umfang die Fördermöglichkeiten zur Weiterbildung während der Kurzarbeit von den Betrieben genutzt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Fördermöglichkeiten von den Betrieben kaum in Anspruch genommen werden.
In Bremen gab es im ersten Halbjahr 2009 gerade 750 geförderte Fälle von Weiterbildung, bei insgesamt gemeldeten 85.844 Kurzarbeitern. Da die Zahl der gemeldeten Kurzarbeiter monatlich erfolgt und nicht die Zahl der Betroffenen angibt (wer mehrere Monate in Kurzarbeit ist, wird mehrfach gezählt), ist ein Vergleich mit dem Höchststand im Mai 2009 interessant. Da waren 21.201 Beschäftigte in Kurzarbeit. Danach müsste die Zahl der an Qualifizierungsmaßnahmen teilnehmenden Kurzarbeiter zwischen 1 und 3 Prozent liegen.

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Training im Betrieb erhöht die Beschäftigungschancen von Arbeitslosen nachhaltig
(02.11.2009) Betriebliche Trainingsmaßnahmen erhöhen die Beschäftigungswahrscheinlichkeit von Arbeitslosengeld-II-Empfängern deutlich und auch auf längere Sicht. Das zeigt eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). 28 Monate nach der Maßnahme liegt die Beschäftigungsquote der einstigen Teilnehmer bis zu 21 Prozentpunkte höher als bei ähnlichen Arbeitslosen ohne Training.

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Marktbehauptung in der Wirtschaftskrise
(28.10.2009) Aktuelle Strategien zur Marktbehauptung von Weiterbildungsanbietern standen im Mittelpunkt der wbmonitor Umfrage 2009 vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und vom Deutschen Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. (DIE) bei Anbietern beruflicher und allgemeiner Weiterbildung.
Ein Großteil der Anbieter fühlt sich von der Wirtschaftskrise in seiner Marktbehauptung nicht betroffen, ein Viertel sieht sogar einen positiven Einfluss. Je nach Finanzierungsquelle der Anbieter wirkt sich die gesamtwirtschaftliche Lage sehr verschieden aus.

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Sozialhilfe statt Förderung bei Legasthenie
(14.10.2009) Der BVL, Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie, sieht die berufliche Integration von Legasthenikern aufgrund fehlender Förderung massiv gefährdet. Wer nicht lesen und schreiben kann, bekommt keine Arbeitsstelle. Und wer selber an Bildungsangeboten teilnimmt, um seine Beschäftigungsfähigkeit zu erhöhen, dem soll das Arbeitslosengeld wegen mangelnder Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt entzogen werden.

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Qualifikation für Kurzarbeiter nur wenig genutzt
(10.09.2009) Die Betriebe in Sachsen nutzen zu wenig die Weiterbildung während der Kurzarbeit. Der sächsische DGB-Vorsitzende Hanjo Lucassen nannte die geringe Quote an Kurzarbeitern, welche Qualifikationsmöglichkeiten bekommen, „verheerend“. Im April 2009 nahmen nur 523 der 63.500 Kurzarbeiter an beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen teil. Qualifikationsmaßnahmen wäh

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Warum es bei der Weiterbildung hakt
(08.09.2009) In Deutschland nehmen zu wenige Beschäftigte Angebote zur Weiterbildung wahr. Ein Umbau der Arbeitslosenversicherung könnte helfen, mögliche Qualifikationslücken zu schließen. 70 % aller Beschäftigten gehen inzwischen davon aus, das Lebenslanges Lernen die eigene Beschäftigungsfähigkeit erhöht. Doch die Beteiligung an beruflicher Weiterbildung ist vergleichsweise gering.

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