Förderung der beruflichen Weiterbildung

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) ist als Träger der aktiven Arbeitsmarktpolitik für die Förderung der beruflichen Weiterbildung zuständig.

Die Hartz-Gesetze haben zu einer deutlichen Verringerung der öffentlich geförderten beruflichen Weiterbildung geführt. Gesetzlich verankert ist die aktive Arbeitsmarktpolitik im SGB III und II.

Wir beobachten, berichten und kommentieren die Entwicklung der Förderung der beruflichen Weiterbildung aus Sicht der von arbeitsmarktpolitischen Entscheidungen Betroffenen und der Interessen der in den Trägern Beschäftigten.



Digitalisierung der Arbeitswelt gestalten – eine Herausforderung

(22.06.2021)Digitalisierung verändert die Arbeits- und Berufswelt tiefgreifend. Berufsprofile, Tätigkeiten, Arbeitsabläufe und Qualifikationsanforderungen werden sich grundlegend ändern. Die Entwicklungen in der Corona-Pandemie seit dem Frühjahr 2020 haben gezeigt, dass Veränderungen möglich sind. Um zu erreichen, dass die Beschäftigten vom digitalen Wandel profitieren, müssen sich die Interessenvertretungen der Herausforderung stellen und den Prozess aktiv mitgestalten. Das gilt insbesondere in der Weiterbildung, die selbst eine der wesentlichen Antworten auf den digitalen Wandel ist. Die Fachtagung vermittelt dazu notwendiges Wissen für die betrieblichen Interessenvertretungen.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung und Austausch vor Ort
das Team vom ver.di Forum Nord und die ver.di Bundesarbeitsgruppe Weiterbildung


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Trotz verstärkter Förderung noch weiteres Potenzial für die Weiterbildung von Beschäftigten

(15.12.2020) Durch das Qualifizierungschancengesetz sind die Fördermöglichkeiten von Weiterbildungsmaßnahmen für Beschäftigte deutlich erweitert worden. Im Prinzip können jetzt unabhängig von der Qualifikation, dem Lebensalter oder der Betriebsgröße Weiterbildungsmaßnahmen gefördert werden. Ein neuer IAB-Kurzbericht zeigt auf, welche Auswirkung der verbesserten Fördermöglichkeiten auf die Zahl der Teilnehmenden und deren Zusammensetzung gehabt hat.

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Jobcenter fördern Arbeitslose mit gesundheitlichen Problemen nicht ausreichend

(19.10.2020) Arbeitslose mit gesundheitlichen Einschränkungen haben bessere Chancen auf eine berufliche Reha-Maßnahme, wenn sie durch die Agenturen für Arbeit betreut werden. Werden sie durch ein Jobcenter betreut, ist die Chance deutlich geringer. Bei den kommunalen Jobcentern sind die Chancen nochmal deutlich schlechter, als bei den gemeinsamen Jobcentern von Kommunen und Agenturen für Arbeit.

Hier entscheidet demnach der Wohnort, ob man eine Förderung erhält. Der DGB fordert deshalb eine gesetzliche Regelung, die den Jobcentern - ähnlich den Agenturen für Arbeit - spezielle Reha-Vermittler*innen vorschreibt. Weiterhin fordert der DGB eine bessere personelle und finanzielle Ausstattung der Jobcenter, damit sie die Zielgruppe Arbeitslose mit gesundheitlichen Einschränkungen angemessen betreuen können.

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