Weiterbildung

Die Universität Duisburg-Essen führt eine Umfrage zum Thema „Beschäftigung in der Weiterbildung“ durch.
Die Umfrage bietet die Möglichkeit, gesicherte Informationen über die Arbeit in der Weiterbildung zu erhalten. Damit das geschieht, müssen viele mitmachen und sich an der Umfrage beteiligen. Nehmt Euch die Zeit und macht mit!
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Viele Akteure, politisch Verantwortliche und eine kaum überschaubare Trägerlandschaft kennzeichnen die Weiterbildung in Deutschland.
Die vom Bund geförderte berufliche Weiterbildung im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik finden sie unter Förderung der beruflichen Weiterbildung.
Die allgemeine und politische Weiterbildung gehört zu den Aufgaben der Bundesländer. Sie ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ausgestaltet.
Die berufliche Weiterbildung in den Betrieben gehört zum Regelungsbereich der Tarifvertragsparteien.
Die bildungspolitische Debatte um Aufgaben und Zuständigkeiten in der Weiterbildung verfolgen wir unter Lebenslanges Lernen.
Über die Arbeitsbedingungen der großen Zahl von Honorarkräften berichten wir unter Selbstständige in der Weiterbildung.



Zahl der Studierenden ohne Abitur hat sich seit 2010 verdoppelt

(12.04.2018) Gegenwärtig studieren 57.000 Menschen, ohne eine allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife zu besitzen. Damit stellen sie gerade einmal 2,6 Prozent aller Student*innen an den deutschen Hochschulen. Generelle Voraussetzung für die Bewerbung um einen Studienplatz ohne allgemeine Hochschulreife und Fachhochschulreife ist fächerübergreifend eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie der Nachweis von Berufserfahrung.

Trotz der doch recht niedrigen Zahl von Student*innen ohne Hochschulreife spricht der CHE-Geschäftsführer Frank Ziegele von einem Rekordwert, der bald Standard werden könnte: Die Kombination von Berufs- und Hochschulbildung wird immer mehr zum Normalfall. Man muss sich nicht mehr für nur einen Weg entscheiden. Gelernte Krankenpfleger oder Handwerksmeisterinnen sind heute keine Exoten mehr auf dem Campus, sondern gehören zur selbstverständlichen Vielfalt der Studierenden an deutschen Hochschulen.
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Strategien zur Qualifizierung Bildungsferner

(03.04.2018) Menschen mit einer vergleichsweise geringen Grundbildung nehmen sehr wenig an Angeboten der Weiterbildung teil. Das gilt insbesondere für Formen der formalisierten Weiterbildung, wie Kursen. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die Ergebnisse der wbmonitor-Umfrage ausgewertet und nach erfolgsversprechenden Strategien gesucht, die eine erhöhte Weiterbildungsbeteiligung befördern können.

Die wichtigste Strategie lautet: Aufmerksamkeit erregen und die Betroffenen als Zielgruppe erreichen. Daneben könnten Personen aus dem Lebensbereich als Vermittler für Weiterbildungsangebote fungieren. Zudem wären aufsuchende Beratungs- und Bildungsangebote sinnvoll, bei denen also vor Ort im eigenen Umfeld mit den betroffenen Personen Kontakt aufgenommen wird.
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Google läuft traditionellen Weiterbildungsanbietern den Rang ab

(19.02.2018) Nach der Schule hört das Lernen noch lange nicht auf. Wer sich als Erwachsener beruflich und persönlich weiterbilden möchte, dem bleiben nicht nur klassische Fortbildungen oder Volkshochschulen. Das Internet eröffnet dem lebenslangen Lernen neue Möglichkeiten. Für jeden Zweiten gehört Weiterbildung per Internet schon zum Alltag vor allem bei denen, die beruflich erfolgreich sind und deren Bildungsstand ohnehin schon höher ist. So die Bertelsmann-Stiftung in ihrer neuen Studie Die Weiterbildung im digitalen Zeitalter

In ihrer Studie benennt die Stiftung fünf Trends, die nach ihrer Meinung die Weiterbildung im Bereich der digitalen Bildung prägen:

Lernende: Digitale Weiterbildung geschieht vor allem informell und online zu Hause.
Angebote und Methoden: Google & Co. laufen traditionellen Anbietern den Rang ab.
Teilhabe: Sozial Benachteiligte profitieren bisher nicht von digitaler Weiterbildung.
Lehrende: Dozenten setzen digitale Lernmedien häufig ein, lassen aber noch viel didaktisches Potenzial ungenutzt.
Weiterbildungsmarkt: Private Weiterbildungsanbieter sind öffentlich geförderten Anbietern beim digitalen Lernen oft voraus.
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DGB fordert Aktionsprogramm gegen Langzeitarbeitslosigkeit

(19.02.2018) Die Arbeitslosigkeit insgesamt und die Zahl der Langzeitarbeitslosen sinken. Der Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit beruht ausschließlich darauf, dass weniger Kurzeitarbeitslose zu Langzeitarbeitslosen werden, also weniger Arbeitslose so lange arbeitslos bleiben, dass sie die 12-Monats-Grenze überschreiten.

Der Markt wird das Problem der Langzeitarbeitslosigkeit nicht lösen. Eine neue Bundesregierung ist dringend aufgefordert, den Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit zu einem Schwerpunkt der Arbeit zu machen. Die Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung, insbesondere solche, mit denen ein Berufsabschluss nachgeholt werden kann, müssen deutlich ausgeweitet werden.

Das fordert der DGB in seinem Aktionsprogramm zur Langzeitarbeitslosigkeit.
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