| Tipps und Hilfen für die betriebliche Interessenvertretung |  | Ohne den schnellen Zugriff auf Arbeitshilfen für die betriebliche Interessenvertretung und aktuelle Urteile zur Mitbestimmung ist die Arbeit von Betriebsräten heute nicht mehr möglich.
Wahlunteralgen für die BR-Wahlen, Hilfen bei Mobbing, die rechtliche Stellung von ein-Euro-Jobbern, Einflussmöglichkeiten der betrieblichen Weiterbildung durch den BR; eine lange Liste sehr unterschiedlicher Themen prägt die tägliche Arbeit von betrieblichen Interessenvertretungen.
Mit unseren Tipps und Hilfen wollen wir die erfolgreiche Arbeit von Betriebsräten unterstützen.
„500 Euro Bildungsprämie“ – Aktueller Ratgeber zur Förderung und Finanzierung einer Weiterbildung (29.07.2010) Die Hamburger Akademie für Fernstudium hat einen ausführlichen Ratgeber über Fördermöglichkeiten für Weiterbildungen herausgegeben. Er enthält ausführliche Beschreibungen von Fördermöglichkeiten bei der Bundesagentur für Arbeit (BA), über die Bildungsprämie und unterschiedliche Fördermöglichkeiten der Bundesländer bei der beruflichen Weiterbildung. Auch die unterschiedlichen Regelungen beim Bildungsurlaub in den Bundesländern werden beschrieben.
mehr...Kündigungsschutz des Ersatzmitgliedes während Urlaubsvertretung (28.07.2010) Nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf führt der Erholungsurlaub eines ordentlichen Betriebsratsmitglieds grundsätzlich zu dessen Verhinderung. Ab diesem Zeitpunkt genießt das nachrückende Ersatzmitglied Sonderkündigungsschutz.
mehr...Arbeitszeugnisse - Basisinformationen (10.06.2010) Mit der Broschüre über Arbeitszeugnisse möchte ver.di Antworten auf Fragen rund um das Arbeitszeugnis geben. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und ihren Interessenvertretungen erhalten einen Ratgeber, der das Bewusstsein für das Thema schärft und die größten Schwierigkeiten und Fallstricke zu meistern hilft – sei es bei der Interpretation oder beim Verfassen eines Zeugnisses.
mehr...Wohin zur Beratung? (31.05.2010) Lebenslanges Lernen wird heute von Allen gefordert. Weiterbildung kostet Zeit und Geld. Wie finde ich die zu mir passende Weiterbildung, welche Förderung kann ich in Anspruch nehmen? Das sind Fragen, die mit einer guten Beratung im Vorfeld geklärt werden können.
Stiftung Warentest hat jetzt eine aktuelle Broschüre zur Weiterbildungsberatung erstellt.
mehr...Betriebsrat muss auch bei dringender Versetzung mitbestimmen (19.05.2010) Auch wenn ein Arbeitnehmer auf eine andere Tätigkeit im Betrieb drängt, darf der Betriebsrat nicht übergangen werden. Darauf weist das Bundesarbeitsgericht in einem aktuellen Urteil hin.
mehr...Reihe Ratgeber des DGB (03.05.2010) Der DGB hat Ratgeber zur Leiharbeit, Kurzarbeit und Weiterbildung, Hilfen für Beschäftigte mit geringem Einkommen, Hartz IV und Tipps für Selbstständige herausgegeben.
Jeder Ratgeber kostet 1 Euro und kann häufig für Mitglieder in den Büros der Gewerkschaften kostenlos bezogen werden.
mehr...Schlecker muss Wahlvorstand Auskunft über Personaldaten geben Geht der Wahlvorstand davon aus, dass zwei Firmen des Arbeitgebers einen Gemeinschaftsbetrieb bilden und daher die Arbeitnehmer beider Firmen in die Betriebsratswahl einzubeziehen sind, so kann er vom Arbeitgeber die Mitteilung über Personaldaten per einstweiliger Verfügung verlangen.
mehr...Weiterbildung finanzieren (08.04.2010) Wer sich heute für seinen Job weiterbildet, hat gute Chancen auf einen Zuschuss. Das gilt für den Englisch-Sprachkurs, das Studium nach der Ausbildung oder ein Excel-Online-Training in Elternzeit. Die Stiftung Warentest hat die wichtigsten Förderungen für Verbraucher in einem Leitfaden zusammengestellt. Im Inhalt: Die höhere Bildungsprämie 2010.
mehr...111 Steuertipps für Kleinbetriebe und Freiberufler (24.03.2010) Freiberufler und Inhaber von Kleinbetrieben werden von ihren Steuerberatern oft nicht ausreichend unterstützt. Als Mandanten bringen sie zu wenig Umsatz, und »Bilanzierungstricks« sind bei Einnahmeüberschussrechnern nicht möglich.
Die »111 Steuertipps« schließen diese Beratungslücke. Schlüssig und in einer für den steuerlichen Laien verständlichen Sprache zeigt der Autor, wie Freiberufler und Kleinbetriebe durch geschicktes Vorgehen die steuerliche Belastung erheblich mindern können.
mehr...DGB-Tipps für prekäre Selbstständige Der DGB hat eine Broschüre herausgebracht, die insbesondere schlecht verdienenden Solo-Selbstständigen helfen soll, ihre finanzielle Situation und sozialrechtliche Stellung zu klären. Mit den "Tipps für Selbstständige – Soziale Sicherung und wenn das Geld nicht reicht", geht der Dachverband der Gewerkschaften intensiv auf diese Zielgruppe ein und will "deutlich machen, dass es keine gespaltene Interessenvertretung von Solo-Selbstständigen und abhängig Beschäftigten geben darf".
mehr...Kostenlose eBooks für die persönliche und berufliche Weiterbildung (30.01.2010) Laufende Weiterbildung ist heute die Basis für eine erfolgreiche Berufslaufbahn. Oft fällt es aber aufgrund der beruflichen Anforderungen schwer, sich die Zeit für entsprechende Seminare zu nehmen.
Eine Lösung bieten hier Selbstlernkurse, mit denen man sich das Wissen und Fertigkeiten zeitlich flexibel selbst aneignen kann.
Der Zeitmanagement-Trainer Burkhard Heidenberger stellt auf seiner Website solche Selbstlernkurse in Form von eBooks kostenlos zur Verfügung.
mehr...Erstattung von Rechtsanwaltskosten des Betriebsrats (16.01.2010) Grundsätzlich hat der Arbeitgeber dem Betriebsrat auch die Kosten für einen Rechtsanwalt zu ersetzen, der in einem Rechtsstreit um eine verweigerte Eingruppierung aufgewendet wird. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverfolgung durch den Betriebsrat offensichtlich aussichtslos oder mutwillig erfolgt.
mehr...Gute Arbeit – kannst du wählen! (16.01.2010) Nächstes Jahr ist Betriebsratswahl – auch in vielen Einrichtungen der Weiterbildung besteht von März bis Mai 2010 die Chance eine starke Interessenvertretung der Beschäftigten zu wählen.
Gesetze, Verordnungen, Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen – allerlei Rechtsgrundlagen sollen dafür sorgen, dass die Arbeit menschlich bleibt. Der Betriebsrat verschafft ihnen im Betrieb Geltung.
mehr...Problem: Qualitätsmanagement (03.11.2009) Spätestens mit der AZWV (Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung) hat das Qualitätsmanagement seinen Siegeszug auch in der Weiterbildung angetreten. Was aber misst das Qualitätsmanagement (QM) in der Weiterbildung? Bleibt bei der Bearbeitung der Vielzahl von Prozessdokumenten und der Darstellung der Prozessabläufe gar die Qualität auf der Strecke? Hilft der Prozess der Differenzierung von Arbeitsschritten, Fehler in Zukunft zu vermeiden oder ist er nicht vielmehr die Quelle neuer Fehler im System?
Einem Lehrer, der seine Zeit heute mehr denn je für die Einarbeitung in immer neue schulpädagogische Konzepte, für immer neue „Förderungs- und Forderungsprogramme“, für die Führung von immer detaillierteren Schülerbewertungsbögen benötigt, sollten Schüler nicht unnötig im Wege stehen. Schließlich symbolisiert ja gerade der Schüler – vor allem aus Sicht der QM-begeisterten Schulbehörden - den ungewollten End- und Angelpunkt, der einem klar differenzierten Vorgehen letztlich fundamental entgegensteht. Ist QM wirklich der Schlüssel zur Lösung der Qualitätsprobleme in einer Dienstleistung am Menschen, die erfolgreiche Weiterbildung immer sein wird?
Bettina Warzecha hat eine kleine Streitschrift wider die Mythen des Qualitätsmanagement geschrieben. Eine Kurzfassung des Buches "Problem: Qualitätsmanagement" wollen wir unseren Lesern nicht vorenthalten.
mehr...Betriebsrat muss seinen Mitgliedern Einsicht in alle Unterlagen erlauben (28.10.2009) Das Recht eines jeden Betriebsratsmitglieds, jederzeit in die Unterlagen des Gremiums - einschließlich Dateien und E-Mail-Korrespondenz - Einsicht zu nehmen, kann nicht durch Maßnahmen nach dem Bundesdatenschutzgesetz beschränkt werden.
mehr...Rückzahlung von Fortbildungskosten (17.09.2009) Wird ein Arbeitnehmer erst nach Abschluss einer Fortbildungsmaßnahme zur Rückzahlung der entsprechenden Kosten verpflichtet, so unterliegt die zu Grunde liegende Vereinbarung der Inhaltskontrolle nach den Regelungen über Allgemeine Geschäftbedingungen.
mehr...Keine Abmahnung wegen Nichtteilnahme an Personalgespräch (01.07.2009) Das Weisungsrecht des Arbeitgebers beinhaltet nicht die Befugnis, den Arbeitnehmer zur Teilnahme an einem Personalgespräch zu verpflichten, in dem es ausschließlich um eine bereits abgelehnte Vertragsänderung gehen soll.
mehr...Verkauft und Verraten (15.06.2009) Gewerkschaften sind einst gegründet worden, um die Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu verbessern. Inzwischen gibt es eine Reihe von Scheingewerkschaften, die die gewerkschaftliche Solidarität untergraben und die Tarifautonomie missbrauchen und für die Arbeitgeber günstigere „Tarifverträge“ abschließen.
Eine neue Broschüre der IG Metall informiert über Geschichte und aktuelle Aktivitäten dieser Scheingewerkschaften. Aufklärung lautet das Gebot der Stunde. Wir müssen in der betrieblichen Diskussion überzeugen und die Gefälligkeits-Tarifverträge als das geißeln, was sie sind: Manöver der Arbeitgeber, die unsere solidarische gewerkschaftliche Schutz- und Gestaltungsaufgabe zu behindern versuchen.
mehr...Beschränktes Steuerprivileg für Arbeitsplatz zu Hause auf dem Prüfstand (21.05.2009) Die seit 2007 geltende Neuregelung, wonach Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer steuerlich nicht mehr absetzbar sind (§ 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6 b Satz 2 Einkommenssteuergesetz, EStG) verstößt in Teilen möglicherweise gegen den allgemeinen Gleichheitsgrundsatz.
mehr...Ratgeber atypische Beschäftigung - 400 €-Minijobs, Teilzeit, Befristung und Leiharbeit (9. Auflage) (27.03.2009) Gerade in Krisenzeiten kommt es zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit besonders auf den arbeits- und sozialrechtlichen Schutz der Beschäftigten an. Prekäre Beschäftigung ist für ver.di ein zentrales Thema im Bundestagswahlkampf 2009. ver.di lehnt jede Art sozial ungesicherter Beschäftigung ab. Die politisch Verantwortlichen fordern wir auf, endlich wirksame Schritte gegen das Abdrängen von immer mehr Menschen in sozial schlecht abgesicherte Beschäftigungsverhältnisse einzuleiten. ver.di fordert die Abschaffung von Minijobs, die Unterbindung von nicht existenzsichernder Beschäftigung und setzt sich daher dafür ein, dass Leiharbeit, Befristungen und andere unsichere Beschäftigungsformen zurückgedrängt werden.
mehr...Gemeinschaftsbetrieb bei Arbeitnehmerüberlassung möglich Bei einer Arbeitnehmerüberlassung kann ein gemeinsamer Betrieb von Verleiher und Entleiher vorliegen, wenn sich beide Unternehmen zumindest stillschweigend zu einer einheitlichen Leitung verbunden haben, die Betriebsorganisation im Übrigen aber unverändert bleibt. In diesem Fall ist der Betriebsrat für den gsamten Betrieb, also auch für die Leiharbeitnehmer, zuständig.
mehr...Mitbestimmung des Betriebsrats bei Arbeitszeiterhöhung Erhöht der Arbeitgeber die wöchentliche Arbeitszeit wesentlich, so liegt eine personelle Einzelmaßnahme in Form der Einstellung vor. Diese bedarf der Zustimmung des Betriebsrats.
mehr...Gewerkschaftswerbung per E-Mail (29.01.2009) Eine Gewerkschaft, die tariflich zuständig ist, darf sich an Arbeitnehmer über deren betriebliche E-Mail-Adressen mit Werbung und Informationen wenden. Dies gilt auch, wenn der Arbeitgeber den Gebrauch der E-Mail-Adressen zu privaten Zwecken untersagt hat.
mehr...Erstattungspflicht für Fortbildungskosten (20.01.2009) Die Vereinbarung einer Rückzahlungspflicht für Fortbildungskosten, die den Arbeitnehmer für fünf Jahre bindet, ist als unangemessene Benachteiligung grundsätzlich unwirksam.
mehr...Schriftform bei Betriebsratserklärungen Durch eine Mitteilung in Textform, die nicht notwendigerweise unterschrieben sein muss, ist das Schriftlichkeitsgebot des § 99 Abs. 3 S. 1 BetrVG (Zustimmungsverweigerung bei personellen Einzelmaßnahmen) erfüllt.
mehr...ver.di-Mitgliedernetz am Start (27.11.2008) Seit dem 22. November können ver.di-Beschäftigte sowie ehrenamtlich Aktive, die Zugang zum ver.di-Intranet haben, das ver.di-Mitgliedernetz ausprobieren. Am 6. Dezember steht es allen Mitgliedern zur Verfügung.
mehr...Sachgrundlose Befristung bei Neugründung Die Befristung von Arbeitsverträgen darf bei neu gegründeten Unternehmen ohne sachlichen Grund nicht über vier Jahre ab Gründung hinausgehen. § 14 Abs. 2a TzBfG sieht eine absolute Höchstbefristungsdauer vor.
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