| Aktuelle Nachrichten |  | Weiterbildung im Koalitionsvertrag der neuen NRW-Landesregierung (03.09.2010)
Mit dem Motto „Gemeinsam neue Wege gehen“ haben SPD und GRÜNE ihren Koalitionsvertrag für die Legislaturperiode 2010 – 2015 überschrieben.
Dem Thema Bildung widmet sich der Koalitionsvertrag gleich zu Beginn. Von der frühkindlichen Bildung bis zur Weiterbildung sollen neue Akzente in der Landespolitik gesetzt werden. Besonders erfreulich aus Sicht der Weiterbildung ist die Ankündigung, dass die seit 2005 erfolgten Mittelkürzungen zurück genommen werden sollen.
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Arbeitsminister Schneider: „Das Potential für Fachkräfte im Land ist vorhanden – wir müssen es mobilisieren und nutzen!“ (31.08.2010) Zu Forderungen aus Teilen der Wirtschaft, dem Fachkräftemangel verstärkt über weitere Zuwanderung zu begegnen, erklärte Nordrhein-Westfalens Arbeits- und Integrationsminister Guntram Schneider heute (26. August) in Düsseldorf: „Wenn jetzt bei anziehender Konjunktur die Unternehmen wieder mehr Fachkräfte brauchen, dann fällt das nicht vom Himmel.“ Angesichts des demographischen Wandels sei diese Entwicklung schon seit Jahren absehbar gewesen. „In Deutschland haben rund 15 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 20 und 29 Jahren keinen Berufsabschluss. Klar, dass sie nun als Fachkräfte fehlen“, sagte Schneider.
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Comeback der Tariftreue (27.08.2010) Die meisten Bundesländer wollen die Vergabe öffentlicher Aufträge wieder an die Einhaltung von Tarifstandards koppeln - und einige Länder legen darüber hinaus auch Mindestlöhne fest.
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Politische Bildung wird deutlich beschnitten (23.08.2010) Nach offizieller Verlautbarung des letzten "Spargipfels" der Bundesregierung soll an der Bildung nicht gespart werden. Nun wurde bekannt, dass im Etat der Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb) in den nächsten vier Jahren insgesamt über 15 Millionen Euro gekürzt werden sollen - das sind in den Jahren 2012 bis 2014 13 Prozent des Haushalts der Bundeszentrale. Die Kürzungen würden insbesondere die Arbeit von freien Trägern politischer Bildung massiv treffen, die von der bpb gefördert werden.
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Konkrete Auswirkungen der Vereinbarungen der bisherigen Bildungsgipfel auf die Qualitätsverbesserungen im Bildungswesen (23.08.2010) Nach zwei vorhergehenden Treffen im Oktober 2008 und Dezember 2009 traf sich die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel am 10. Juni 2010 mit den Ministerpräsidenten und der Ministerpräsidentin der Länder zum dritten so genannten Bildungsgipfel. Um einen Überblick über die Ergebnisse der Gespräche zu erhalten, hat die Fraktion DIE LINKE in einer Kleinen Anfrage einen Fragenkatalog über die konkreten Planungen der Bundesregierung an diese gerichtet.
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Ohne Weiterbildung droht die Kündigung (16.08.2010) Arbeitnehmer müssen sich im Zweifelsfall selbst darum kümmern, dass sie mit der zunehmenden Technisierung im Job mithalten können.
Selbst die dienstältesten Mitarbeiter eines Unternehmens sind in der Wirtschaftskrise nicht gefeit vor einer Kündigung. Das gilt insbesondere dann, wenn sie den Anforderungen im Betrieb nicht so gut gewachsen sind wie andere Kollegen. Das geht aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Schleswig-Holstein hervor, das jetzt bekannt wurde (Aktenzeichen: 3 Sa 153/09).
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Weiterbildungsangebote im Saarland gefragt (11.08.2010) Die saarländischen Unternehmen haben die Krisenzeiten offensichtlich genutzt, ihre Beschäftigten weiter zu qualifizieren. Diese Einschätzung der IHK Saarland belegen die gegenüber den Vorjahren überdurchschnittlich gestiegenen Teilnehmerzahlen an Weiterbildungsangeboten saarländischer Bildungsträger im ersten Halbjahr 2010.
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Wirtschaft in der Schule? Sie ist schon längst dort! (11.08.2010) Zur Auseinandersetzung um ökonomische Bildung an allgemeinbildenden Schulen liegt eine Reihe von Untersuchungen vor. Sie zeigen, wie weit verbreitet die verschiedenen von den Wirtschaftsverbänden, von großen Unternehmen und der Wirtschaft nahe stehenden Initiativen heute sind und mit welcher Selbstverständlichkeit sie agieren und für sich reklamieren, die richtigen Antworten und Angebote geben zu können.
„Wirtschaft“ wird in der Gesellschaft immer selbstverständlicher mit den Interessen der Eigner und den Interessen der Geschäftsleitung, aber immer weniger mit den Interessen der Arbeitnehmer und ihrer Gewerkschaften in Verbindung gebracht. Die vielen Kooperationsbeziehungen zwischen Wirtschaft und Schule ziehen nur im Ausnahmefall den Betriebsrat oder die Gewerkschaften ein.
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Zukunft der Bildung (10.08.2010) Mehr als 100 Kolleginnen und Kollegen nahmen am 28. und 29. August 2009 an der gemeinsam von den Fachbereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie Besondere Dienstleistungen in ver.di veranstalteten Fachtagung „Zukunft der Bildung“ teil. Was muss sich am deutschen Bildungssystem ändern, um Chancengleichheit für Alle zu erreichen? So lautete die zentrale Fragestellung der Fachtagung. Klar ist, das Bildungssystem ist hochgradig selektiv. Wer hat, dem wird gegeben. Kosmetische Operationen an einzelnen Teilen des Bildungssystems werden nicht ausreichen, sollen die Forderungen nach „Bildung für Alle“ oder „Lebenslangem Lernen“ mit Leben erfüllt werden.
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Das neue Fachkonzept berufsvorbereitender Bildungsmaßnahmen der BA in der Praxis (05.08.2010) Mit der Umsetzung des 2004 neu eingeführten „Neuen Fachkonzepts Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen“ (BvB) (NFK) sollten verschiedene Ziele gleichzeitig erreicht werden: Konzeptionelle Weiterentwicklung – Reduzierung der Kosten – Erhöhung von Effektivität und Effizienz in Planung, Durchführung und Administration. Genau diese Zielsetzung spiegelt sich in den neuen Verdingungsunterlagen bei der Ausschreibung der Bundesagentur für Arbeit (BA) wieder. Mit den ersten Ausschreibungen wurden die Träger verpflichtet, sich an einer Trägerbefragung zu beteiligen, sofern sie den Zuschlag erhalten haben.
Die Ergebnisse der Befragung liegen jetzt als IAB-Forschungsbericht vor. Danach lässt sich feststellen: Die Weiterentwicklung des Konzepts scheint in Teilen durchaus gelungen zu sein. Leidtragende des Konzepts sind jedoch die in den Maßnahmen Beschäftigten. Kaum ein Träger war in der Lage, die Maßnahmen ohne Reduzierung der Gehälter durchzuführen.
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Lebenslanges Lernen im Betrieb - Neuere Praxisbeispiele (02.08.2010) Der Betrieb ist ein Ort des Lebenslangen Lernens. Unternehmen sind auf ständiges Lernen ihrer Beschäftigten angewiesen und diese auf die Ermöglichung Lebensbegleitenden Lernens, um ihre Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten und weiter zu entwickeln. Hier gibt es Entwicklungen, die von den übergreifenden Untersuchungen zur Beteiligung von Betrieben und Beschäftigten an Weiterbildung nicht erfasst werden: Eine Verstärkung des informellen arbeitsplatzorientierten und arbeitsintegrierten Lernens, eine spezifische Art und Weise der Organisation der verschiedenen Ressourcen für Lebensbegleitendes Lernen in den Betrieben und die Reorganisation betrieblichen Lernens in der Aus- und Weiterbildung. Dreizehn Fallstudien aus Betrieben unterschiedlicher Branchen machen diese Entwicklungen transparent.
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Honorare in der Weiterbildung (28.07.2010) Bei mediafon, dem ver.di-Beratungsservice für Selbstständige, können Honorarsätze in der Weiterbildung in einem öffentlichen Register eingetragen werden. Inzwischen finden sich dort mehr als 400 Einträge aus unterschiedlichen Bereichen der Aus- und Weiterbildung. Nach 2008 und 2009 haben wir nun zum dritten Mal die vorliegenden Daten ausgewertet. Die weit überwiegende Zahl der eingetragenen Honorarsätze befindet sich im Bereich von 10 – 20 Euro/Unterrichtseinheit (UE). Wer von seinem Honorareinkommen halbwegs leben möchte und dabei seinen Verpflichtungen in der gesetzlichen Sozialversicherung nachkommen muss, der benötigt ein Mindesthonorar von 25 Euro/UE. Honorarkräfte bleiben die modernen Tagelöhner in der Weiterbildung.
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Krisenbetriebe sparen bei der Weiterbildung (28.07.2010) Qualifizieren statt entlassen - unter diesem Motto stand die Ausweitung der Kurzarbeit. Die Teilnahme an öffentlich geförderten Qualifizierungsprogrammen hat laut Bundesagentur für Arbeit im vergangenen Jahr tatsächlich etwas zugenommen. Die Unternehmen selber haben die auftragsarme Zeit in der Wirtschaftskrise aber nur selten für verstärkte Weiterbildung genutzt. Von der Krise direkt betroffene Unternehmen haben ihre Weiterbildungsaktivitäten sogar eher zurückgefahren. Das zeigen Ergebnisse der aktuellen Betriebsrätebefragung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung, die in der Juni-Ausgabe der WSI Mitteilungen veröffentlicht sind.
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Der Deutsche Qualifikationsrahmen (26.07.2010) Der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) liegt als erster Entwurf vor und steht somit auf dem Prüfstand. Erste Einschätzungen, auch vonseiten der Weiterbildung, sind eher verhalten bis offen kritisch und fordern noch ein erhebliches Maß an Nachbesserungen und weitergehenden Regelungen. Zudem bestehen bei zentralen Akteuren unterschiedliche Auffassungen darüber, welcher Niveaustufe bestimmte Abschlüsse zuzuordnen sind. Die weitere Diskussion hängt vor allem von Fragen der Vergleichbarkeit – vor allem im europäischen Kontext – ab. Dieter Gnahs unterzieht den vorliegenden Entwurf einer kritischen Betrachtung aus Sicht der Weiterbildung.
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Bundestagswahl 2009 beflügelt die Förderung der beruflichen Weiterbildung durch die BA (23.07.2010) Die Bundestagswahl vom September 2009 hat offensichtlich die Anstrengungen der Bundesagentur für Arbeit (BA) bei der Förderung der beruflichen Weiterbildung verstärkt. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 fiel die Zahl der Neuzugänge 2010 von 299.199 auf 245.618, also um 17,9 %. Im Rechtskreis des SGB III, für den die BA alleine verantwortlich ist, ist der Rückgang noch dramatischer ausgefallen. Hier konnten im ersten Halbjahr 2010 nur noch 138.657 Erwerbslose eine berufliche Weiterbildung beginnen. Bezogen auf die Neuzugänge des ersten Halbjahres 2009 sind dass 50.038 Neuzugänge weniger; ein Rückgang um 26,9 %. Wahlen beleben das Geschäft, auch mit der Weiterbildung. Einen Hacken hat die Sache schon. Sie finden nur alle 4 Jahre statt. Und in der Zeit zwischen den Jahren wird wieder fleißig gespart, auch an der Weiterbildung.
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Meister-BAföG 2009: Erneuter Anstieg der Geförderten in Deutschland (22.07.2010) Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von „Meister-BAföG“ im vergangenen Jahr um 12,9% gestiegen. 2009 erhielten in Deutschland circa 158 000 Personen „Meister-BAföG“-Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz. Damit stiegen im zweiten Jahr in Folge die Gefördertenzahlen und damit verbunden das finanzielle Volumen der Förderungen.
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Ein lernender Kopf ist kein Staubsauger (16.07.2010) Standards für die Aus- und Weiterbildung gibt es schon lange. Sie beschreiben gute Qualität von Bildungsdienstleistungen und -prozessen aus der Sicht der ExpertInnen, die die Methoden ständig weiterentwickeln. Neu ist die Orientierung an Verfahren, die ursprünglich für die Industrie entwickelt wurden.
Dort hatten sie traditionell die Aufgabe, in der Großserienfertigung eine einheitliche Qualität der Erzeugnisse zu erreichen. Zwei Dimensionen standen dabei im Zentrum: Die Ergebnis- oder Produktqualität beschreibt typische Merkmale eines „guten“ Produkts, die Prozessqualität „gute“ Arbeitsabläufe, die typischerweise zu einem „guten“ Produkt führen. Aus Sicht der Industrie sind die Kriterien einfach: Was „gut“ ist, bestimmt der Markt.
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„Wir müssen die Sichtbarkeit der politischen Bildung verbessern" (15.07.2010) Nicht überall, wo Politische Bildung drin ist, steht auch Politische Bildung drauf, findet Lothar Harles, seit Mai Vorsitzender des Bundesausschuss Politische Bildung (bap). Harles strebt daher neben eigenen Aktivitäten eine stärkere Vernetzung mit anderen Trägerbereichen und –strukturen an – ohne dabei jedoch die Aufgabe der Politischen Bildung aus den Augen zu verlieren: die Stärkung von Partizipation und Demokratie.
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DJI Online Thema: Ein Fazit zu Befunden des aktuellen Bildungsberichts (14.07.2010) Mitte Juni ist der dritte nationale Bildungsbericht "Bildung in Deutschland 2010" in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Er wurde von einer unabhängigen Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erstellt. Das Deutsche Jugendinstitut gehört dem Konsortium Bildungsberichterstattung an und ist damit maßgeblich an der Erstellung des Berichts beteiligt. Anlässlich dieser aktuellen Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens beleuchtet DJI Online, wie den zentralen Herausforderungen begegnet werden kann.
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Berufsbildung wird durch Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen aufgewertet (14.07.2010) ”Die Berufsbildung ist der Gewinner bei der Entwicklung des Deutschen Qualifikationsrahmens.“ So lautete die Einschätzung von Georg Spöttl, Leiter der Arbeitsgrupe Elektro/Metall im Arbeitskreis DQR, die von der Mehrzahl der Experten während einer öffentlichen Anhörung des Bildungsausschuss geteilt wurde. Ziel des DQR ist es, das deutsche Qualifikationssystem transparenter zu machen und Verlässlichkeit, Durchlässigkeit sowie Qualitätssicherung zu unterstützen. Gleichzeitig soll die Anerkennung in Deutschland erworbener Qualifikationen in Europa erleichtert werden. Dazu werden die Leistungen der jeweiligen nationalen Bildungssysteme auf europäischer Ebene in acht Niveaustufen abgebildet.
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Politischen Bildungsträgern droht der Kahlschlag (09.07.2010) An der Bildung soll nicht gespart werden. So lautete zumindest die Ankündigung der schwarz-gelben Regierung. Doch was für den Etat des Bildungsministeriums gilt, muss an anderer Stelle nicht gelten. So plant die Bundesregierung massive Kürzungen im Bereich der politischen Bildung und Weiterbildung. So soll die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) ab 2012 jährlich 5 Millionen Euro einsparen. Die Kürzungen werden insbesondere die Träger der politischen Bildung zu spüren bekommen.
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Leiser Optimismus in der Weiterbildungsbranche (06.07.2010) 2009 erzielten die Mitgliedsinstitute des Wuppertaler Kreis e. V. gemeinsam einen Umsatz von über 1,2 Milliarden Euro. Mehr als 11.000 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und fast 40.000 freie Trainer und Dozenten vermitteln in den Seminaren und Lehrgängen Inhalte für Führungs- und Fachkräfte der Wirtschaft. Mehr als 1,1 Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben 2009 an Veranstaltungen der Institute des Wuppertaler Kreises teilgenommen.
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Experten kritisieren Beschäftigungschancengesetz (05.07.2010) Bei der Anhörung des Beschäftigungschancengesetz machte die Koalition aus CDU/CSU und FDP deutlich, das WeGebAU-Programm zunächst nur befristet um ein Jahr zu verlängern.
Die SPD-Bundestagsfraktion erklärt dazu: „Es ist verantwortungslos, die geförderte Weiterbildung im Programm WeGebAU nur um ein Jahr zu verlängern. Die Folgen des demographischen Wandels enden nicht am 31. Dezember 2011. Weiterbildung ist kein Thema für Sonntagsreden. Wer jetzt das Ende der Förderung plant, der riskiert, dass wir in einigen Jahren beides haben: Fachkräftemangel und Arbeitsuchende, die nicht über die notwendigen Qualifikationen für eine Beschäftigung verfügen.“
Soll das nach längeren Startschwierigkeiten erfolgreiche WeGebAU-Programm für die Haushaltskonsolidierung geopfert werden? Wer mehr Qualifizierung und Lebenslanges Lernen fordert, darf in der beruflichen Weiterbildung nicht nach Kassenlage kürzen.
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Land stellt über 20 Millionen Euro zur beruflichen Qualifizierung bereit (04.07.2010) Die niedersächsiche Landesregierung stellt bis Ende 2013 gut 20 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) für die berufliche Weiterbildung zur Verfügung.
Ab sofort können kleine und mittlere Unternehmen für Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung jährlich Fördermittel in Höhe von bis zu 5.000 Euro im Konvergenzgebiet des ehemaligen Regierungsbezirks Lüneburg und bis zu 4.000 Euro in den übrigen Regionen Niedersachsens erhalten.
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Volkshochschulen haben die höchste Zahl an Unterrichtsstunden seit 30 Jahren (29.06.2010) Die Volkshochschulen in Baden-Württemberg verzeichneten 2009 einen positiven Trend bei Unterrichtsstunden und Teilnehmerzahlen. In den vergangenen fünf Jahren wuchs die Teilnehmerzahl um 6,4 Prozent.
„Bei der Finanzierung durch das Land liegen die baden-württembergischen Volkshochschulen im bundesweiten Vergleich abgeschlagen am Ende der Skala. Tatsache ist, dass die Volkshochschulen anhaltend einen immer größeren Anteil ihrer Arbeit selbst finanzieren: 2009 stieg der Eigenfinanzierungsanteil erneut um 0,8 Prozent auf insgesamt 66 Prozent im Landesdurchschnitt. Dieser hohe Eigenfinanzierungsanteil in Baden-Württemberg beinhaltet einen Anteil der Teilnahmegebühren an der Finanzierung der vhs-Arbeit von 57,4 Prozent. Bundesweit liegt der Anteil der Teilnahmegebühren an der Finanzierung der vhs-Arbeit lediglich bei 39,4 Prozent, das bedeutet eine Differenz von 18 Prozent“, so der Verband in seiner aktuellen Pressemeldung.
Die Unterfinanzierung führt auch zu einer verstärkten sozialen Selektion der Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Der Zuschuss des Landes stieg um knapp 2 Prozent. „Diese Erhöhung ist erfreulich, aber sie reicht bei Weitem nicht aus, die erhöhte soziale Selektivität des Bildungssystems in Baden-Württemberg in der Weiterbildung aufzuhalten“, so Verbandsdirektor Dr. Hermann Huba. „Eigentlich müssten sich Menschen aus allen sozialen Schichten und Milieus Weiterbildung leisten können.“
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Kosten und Nutzen von Qualifizierungsmaßnahmen nach dem Zweiten und Dritten Buch Sozialgesetzbuch (25.06.2010) Qualifizierung und Bildung sind wichtige Bestandteile für eine nachhaltige arbeitsmarktpolitische Strategie, arbeitslose Menschen wieder in Arbeit zu bringen. Dabei kommt es vor allem auf die Qualität der Bildungsmaßnahme an, diese zum gewünschten Erfolg führen zu können.
Im Zuge der Haushaltskonsolidierung könnten insbesondere Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung (FbW) bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) gekürzt werden. Nach Ansicht der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag ist „zu befürchten, dass weitere Kürzungen sich auch auf Kosten und damit auf die Qualität der Qualifizierungsmaßnahmen auswirken werden.“ In einer Kleinen Anfrage wollte sie von der Bundesregierung wissen, welche Qualifizierungsmaßnahmen von der BA in welchem Umfang in den letzten Jahren durchgeführt wurden und welche Ergebnisse die unterschiedlichen Evaluierungen erbracht haben.
„Die Förderung der beruflichen Weiterbildung ist ein wesentliches Element der Bildungspolitik auf Bundesebene und zugleich ein Kernbereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik,“ so die Bundesregierung in ihrer Antwort. Die Antwort enthält klare Angaben zu der Frage, welche Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik dem Bereih der beruflichen Qualifizierung zuzuordnen sind.
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Tarifparteien wollen allgemeinverbindlichen Mindestlohn (23.06.2010) Die Laufzeit des Branchentarifvertrages, den die Zweckgemeinschaft des Bildungsverbandes mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für die berufliche Bildung geschlossen hat, ist um ein halbes Jahr verlängert worden.
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WeGebAU-Programm: Mittlere und größere Betriebe nutzen geförderte Weiterbildung häufiger als früher (22.06.2010) Immer mehr Betriebe nutzen das WeGebAU-Programm, mit dem die Weiterbildung von älteren und gering qualifizierten Beschäftigten im Betrieb gefördert wird. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Im Jahr 2009 gab es mehr als 100.000 Förderfälle. „Nach anfänglichen Startschwierigkeiten ist das Programm in Schwung gekommen, wird aber von den kleinen Betrieben immer noch relativ wenig genutzt“, so die IAB-Arbeitsmarktforscher Margit Lott und Eugen Spitznagel.
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Zahl der weiterbildenden Betriebe ist gesunken (17.06.2010) In der Wirtschaftskrise ist der Anteil der weiterbildenden Betriebe gesunken. Das berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in der am Donnerstag erschienenen Ausgabe der Zeitschrift IAB-FORUM. Mit 45 Prozent lag der Anteil der Betriebe, die ihren Beschäftigten regelmäßig Weiterbildungen anbieten, im Jahr 2009 vier Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Im Zeitraum von 1999 bis 2008 war der Wert von 39 Prozent auf 49 Prozent angestiegen.
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Weiterbildung ist Zukunft (16.06.2010) Die Landesarbeitsgemeinschaft Weiterbildung in Sachsen kritisiert die Sparpläne der sächsischen Landesregierung im Bereich der Weiterbildung. Schon heute sei Sachsen „Schlusslicht bei den Pro-Kopf-Ausgaben für die Erwachsenenqualifizierung“, so Beate Bergner von der Ländlichen Erwachsenenbildung. Daher müsse die Förderung der Weiterbildung „mindestens auf dem jetzigen Niveau bleiben“.
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Gerecht geht anders - ver.di gegen das Ausbluten der Kommunen (16.06.2010) „Schwarz-Gelb hat längst damit begonnen, die Ankündigungen aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen“, erklärte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske am Mittwoch in Frankfurt am Main. „Viele Menschen erleben die unsoziale und konjunkturschädliche Rotstiftpolitik, die Entsolidarisierung der Sozialsysteme und die einseitige Lobbypolitik als Bedrohung. Und wir sind überzeugt: Gerecht geht anders!“
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Keine Kürzungen in der beruflichen Weiterbildung bei der Bundesagentur für Arbeit (13.06.2010) 30 ver.di Kolleginnen und Kollegen aus der Weiterbildung haben sich am 12. Juni in Kassel mit den geplanten Kürzungen bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) und der Überprüfung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente beschäftigt. Elke Hannack, beim ver.di Bundesvorstand zuständig für Sozialpolitik, machte deutlich, dass bisher lediglich ein Vorgabe für geplante Kürzungen bei der Arbeitsmarktpolitik der BA existiert. Konkrete Angaben, wo oder wie bei der BA gespart werden soll, seinen gegenwärtig weder bei der BA noch beim Arbeitsministerium zu erhalten.
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BBB fordert: Keine Kürzungen bei der BA bei der beruflichen Weiterbildung (09.06.2010) Der bevorstehende Bildungsgipfel der Kanzlerin und der Ministerpräsidenten am 10. Juni ist überschattet von Plänen für Ausgabenkürzungen, die inzwischen auch drohen, vor den Schulen, Hochschulen sowie der Weiterbildung nicht halt zu machen.
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Politische Bildung gestaltet Demokratie (09.06.2010) Der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten hat seinen Bericht über das Geschäftsjahr 2009 vorgelegt. Dieser steht ganz im Zeichen des fünfzigjährigen Bestehens, das der AdB 2009 feiern konnte. Ein großer Teil der Verbandsaktivitäten im vergangenen Jahr war diesem Anlass gewidmet.
Der Bericht stellt darüber hinaus vor, was im Programm Politische Jugendbildung und in der Projektarbeit geleistet wurde. Die Themen „Interkulturelles Lernen und Interkulturelle Öffnung“, „Politische Bildung mit Medien“ und „Bildung für Demokratie und Menschenrechte“ standen dabei im Mittelpunkt. Weitere Informationen über Fortbildungen und Fachtagungen, über Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit sowie über die Querschnittsthemen Gender-Mainstreaming und Qualitätsentwicklung geben einen umfassenden Überblick über die Verbandsaktivitäten.
Trotz schwieriger Rahmenbedingungen in Krisenzeiten zieht der AdB eine positive Bilanz seiner Arbeit: Politische Bildung will Wissen vermitteln, Urteilsbildung ermöglichen und zum verantwortungsbewussten, solidarischen Engagement ermutigen und befähigen. Damit dies gelingt, ist eine plurale, unabhängige, flächendeckende und zielgruppenadäquate Träger- und Angebotsvielfalt politischer Bildung notwendig. Der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten hat dazu beigetragen, diese Angebotsvielfalt auf hohem qualitativem Niveau zu erhalten und zu fördern.
Wir dokumentieren die Schlussfolgerungen und Perspektiven, die der Verband aus seiner Arbeit gezogen hat.
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Tarifvertrag Zukunft in Bildung kommt im Juli - Angesparte Arbeitszeit zur Weiterbildung nutzen (08.06.2010) Die IG Metall-Tarifkommission für die Metallindustrie NRW hat grünes Licht für den Abschluss eines Tarifvertrags zur Weiterbildung gegeben. Die Kommissionsmitglieder akzeptierten jetzt in Sprockhövel die mit dem NRW-Arbeitgeberverband abgestimmten Eckpunkte des neuen Tarifvertrags "Zukunft in Bildung" (TV ZiB). Er soll im Juli dieses Jahres in Kraft treten.
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