Willkommen beim Netzwerk Weiterbildung

Wir bieten Informationen und Hilfen für alle Beteiligten bei Fragen der beruflichen und politischen Bildung und Weiterbildung.

Unser Ziel ist die Reflektion und Verbesserung der beruflichen Situation der Weiterbildungsbeschäftigten. Die Grundsätze unserer redaktionellen Arbeit finden sie unter Über uns/Aktuelles.

Aktuelle Nachrichten zur Entwicklung in der Weiterbildung finden sie unter Weiterbildung in Deutschland.



Aktuelles:

Recht auf Ausbildung und Förderung
(07.09.2010) Der Übergang von der allgemeinbildenden Schule in Ausbildung muss künftig so gestaltet werden, dass Berufs- und Studienorientierung bereits in der Sekundarstufe I einsetzt und praxisorientiert in den Unterricht integriert wird. Die vertiefte Berufsorientierung der Bundesagentur für Arbeit (BA) muss verbindlicher Bestandteil der Bildungspläne der Länder für allgemeinbildende Schulen werden. Das fordert der ver.di Bundesvorstand in einem Beschluss vom 30. August 2010.
Berufsvorbereitung muss auf Anschluss in Ausbildung hinzielen. „Jedem Jugendlichen muss ein geeigneter betrieblicher oder außerbetrieblicher Ausbildungsplatz angeboten werden. Ein erfolgreicher berufsqualifizierender Abschluss beinhaltet immer auch einen Schulabschluss“, so der ver.di Bundesvorstand in seinem Beschluss.
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Mindestlohn und Mindestarbeitsstandards in der Weiterbildung
(07.09.2010) Wie soll es weitergehen mit dem Branchentarifvertrag Weiterbildung? Ist die Bundesregierung endlich bereit, den Tarifvertrag für Allgemeinverbindlich zu erklären? Was weiß die Bundesregierung über prekäre Arbeitsverhältnisse in der Weiterbildung und was gedenkt sie, gegen solche Arbeitsverhältnisse zu unternehmen?

Fragen über Fragen, die die Fraktion DIE LINKE der Bundesregierung gestellt hat. Wer die Antworten der Bundesregierung liest, ist nicht wirklich schlauer geworden. Immerhin heißt es zum Antrag einer Mindestlohn-Verordnung: „Eine Entscheidung über den Antrag soll kurzfristig erfolgen.“ Der Ausgang bleibt, zumindest nach der Lektüre, weiterhin offen.
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Weiterbildung im Koalitionsvertrag der neuen NRW-Landesregierung
(03.09.2010)
Mit dem Motto „Gemeinsam neue Wege gehen“ haben SPD und GRÜNE ihren Koalitionsvertrag für die Legislaturperiode 2010 – 2015 überschrieben.

Dem Thema Bildung widmet sich der Koalitionsvertrag gleich zu Beginn. Von der frühkindlichen Bildung bis zur Weiterbildung sollen neue Akzente in der Landespolitik gesetzt werden. Besonders erfreulich aus Sicht der Weiterbildung ist die Ankündigung, dass die seit 2005 erfolgten Mittelkürzungen zurück genommen werden sollen.
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Arbeitsminister Schneider: „Das Potential für Fachkräfte im Land ist vorhanden – wir müssen es mobilisieren und nutzen!“
(31.08.2010) Zu Forderungen aus Teilen der Wirtschaft, dem Fachkräftemangel verstärkt über weitere Zuwanderung zu begegnen, erklärte Nordrhein-Westfalens Arbeits- und Integrationsminister Guntram Schneider heute (26. August) in Düsseldorf: „Wenn jetzt bei anziehender Konjunktur die Unternehmen wieder mehr Fachkräfte brauchen, dann fällt das nicht vom Himmel.“ Angesichts des demographischen Wandels sei diese Entwicklung schon seit Jahren absehbar gewesen. „In Deutschland haben rund 15 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 20 und 29 Jahren keinen Berufsabschluss. Klar, dass sie nun als Fachkräfte fehlen“, sagte Schneider.
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Comeback der Tariftreue
(27.08.2010) Die meisten Bundesländer wollen die Vergabe öffentlicher Aufträge wieder an die Einhaltung von Tarifstandards koppeln - und einige Länder legen darüber hinaus auch Mindestlöhne fest.
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Politische Bildung wird deutlich beschnitten
(23.08.2010) Nach offizieller Verlautbarung des letzten "Spargipfels" der Bundesregierung soll an der Bildung nicht gespart werden. Nun wurde bekannt, dass im Etat der Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb) in den nächsten vier Jahren insgesamt über 15 Millionen Euro gekürzt werden sollen - das sind in den Jahren 2012 bis 2014 13 Prozent des Haushalts der Bundeszentrale. Die Kürzungen würden insbesondere die Arbeit von freien Trägern politischer Bildung massiv treffen, die von der bpb gefördert werden.
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Konkrete Auswirkungen der Vereinbarungen der bisherigen Bildungsgipfel auf die Qualitätsverbesserungen im Bildungswesen
(23.08.2010) Nach zwei vorhergehenden Treffen im Oktober 2008 und Dezember 2009 traf sich die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel am 10. Juni 2010 mit den Ministerpräsidenten und der Ministerpräsidentin der Länder zum dritten so genannten Bildungsgipfel. Um einen Überblick über die Ergebnisse der Gespräche zu erhalten, hat die Fraktion DIE LINKE in einer Kleinen Anfrage einen Fragenkatalog über die konkreten Planungen der Bundesregierung an diese gerichtet.
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Ohne Weiterbildung droht die Kündigung
(16.08.2010) Arbeitnehmer müssen sich im Zweifelsfall selbst darum kümmern, dass sie mit der zunehmenden Technisierung im Job mithalten können.
Selbst die dienstältesten Mitarbeiter eines Unternehmens sind in der Wirtschaftskrise nicht gefeit vor einer Kündigung. Das gilt insbesondere dann, wenn sie den Anforderungen im Betrieb nicht so gut gewachsen sind wie andere Kollegen. Das geht aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Schleswig-Holstein hervor, das jetzt bekannt wurde (Aktenzeichen: 3 Sa 153/09).
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Weiterbildungsangebote im Saarland gefragt
(11.08.2010) Die saarländischen Unternehmen haben die Krisenzeiten offensichtlich genutzt, ihre Beschäftigten weiter zu qualifizieren. Diese Einschätzung der IHK Saarland belegen die gegenüber den Vorjahren überdurchschnittlich gestiegenen Teilnehmerzahlen an Weiterbildungsangeboten saarländischer Bildungsträger im ersten Halbjahr 2010.
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Wirtschaft in der Schule? Sie ist schon längst dort!
(11.08.2010) Zur Auseinandersetzung um ökonomische Bildung an allgemeinbildenden Schulen liegt eine Reihe von Untersuchungen vor. Sie zeigen, wie weit verbreitet die verschiedenen von den Wirtschaftsverbänden, von großen Unternehmen und der Wirtschaft nahe stehenden Initiativen heute sind und mit welcher Selbstverständlichkeit sie agieren und für sich reklamieren, die richtigen Antworten und Angebote geben zu können.

„Wirtschaft“ wird in der Gesellschaft immer selbstverständlicher mit den Interessen der Eigner und den Interessen der Geschäftsleitung, aber immer weniger mit den Interessen der Arbeitnehmer und ihrer Gewerkschaften in Verbindung gebracht. Die vielen Kooperationsbeziehungen zwischen Wirtschaft und Schule ziehen nur im Ausnahmefall den Betriebsrat oder die Gewerkschaften ein.
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Zukunft der Bildung
(10.08.2010) Mehr als 100 Kolleginnen und Kollegen nahmen am 28. und 29. August 2009 an der gemeinsam von den Fachbereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung sowie Besondere Dienstleistungen in ver.di veranstalteten Fachtagung „Zukunft der Bildung“ teil. Was muss sich am deutschen Bildungssystem ändern, um Chancengleichheit für Alle zu erreichen? So lautete die zentrale Fragestellung der Fachtagung. Klar ist, das Bildungssystem ist hochgradig selektiv. Wer hat, dem wird gegeben. Kosmetische Operationen an einzelnen Teilen des Bildungssystems werden nicht ausreichen, sollen die Forderungen nach „Bildung für Alle“ oder „Lebenslangem Lernen“ mit Leben erfüllt werden.
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Quelle: www.netzwerk-weiterbildung.info
Druckdatum: 07.09.2010