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Das Netzwerk für die Beschäftigten der Weiterbildungsbranche
organisiert vom Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung in ver.di


Willkommen beim Netzwerk Weiterbildung

Wir bieten Informationen und Hilfen für alle Beteiligten bei Fragen der beruflichen und politischen Bildung und Weiterbildung.

Unser Ziel ist die Reflektion und Verbesserung der beruflichen Situation der Weiterbildungsbeschäftigten. Die Grundsätze unserer redaktionellen Arbeit finden sie unter Über uns/Aktuelles.

Aktuelle Nachrichten zur Entwicklung in der Weiterbildung finden sie unter Weiterbildung in Deutschland.



Aktuelles:

Honorare in der Weiterbildung
(28.07.2010) Bei mediafon, dem ver.di-Beratungsservice für Selbstständige, können Honorarsätze in der Weiterbildung in einem öffentlichen Register eingetragen werden. Inzwischen finden sich dort mehr als 400 Einträge aus unterschiedlichen Bereichen der Aus- und Weiterbildung. Nach 2008 und 2009 haben wir nun zum dritten Mal die vorliegenden Daten ausgewertet. Die weit überwiegende Zahl der eingetragenen Honorarsätze befindet sich im Bereich von 10 – 20 Euro/Unterrichtseinheit (UE). Wer von seinem Honorareinkommen halbwegs leben möchte und dabei seinen Verpflichtungen in der gesetzlichen Sozialversicherung nachkommen muss, der benötigt ein Mindesthonorar von 25 Euro/UE. Honorarkräfte bleiben die modernen Tagelöhner in der Weiterbildung.
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Krisenbetriebe sparen bei der Weiterbildung
(28.07.2010) Qualifizieren statt entlassen - unter diesem Motto stand die Ausweitung der Kurzarbeit. Die Teilnahme an öffentlich geförderten Qualifizierungsprogrammen hat laut Bundesagentur für Arbeit im vergangenen Jahr tatsächlich etwas zugenommen. Die Unternehmen selber haben die auftragsarme Zeit in der Wirtschaftskrise aber nur selten für verstärkte Weiterbildung genutzt. Von der Krise direkt betroffene Unternehmen haben ihre Weiterbildungsaktivitäten sogar eher zurückgefahren. Das zeigen Ergebnisse der aktuellen Betriebsrätebefragung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung, die in der Juni-Ausgabe der WSI Mitteilungen veröffentlicht sind.
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Der Deutsche Qualifikationsrahmen
(26.07.2010) Der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) liegt als erster Entwurf vor und steht somit auf dem Prüfstand. Erste Einschätzungen, auch vonseiten der Weiterbildung, sind eher verhalten bis offen kritisch und fordern noch ein erhebliches Maß an Nachbesserungen und weitergehenden Regelungen. Zudem bestehen bei zentralen Akteuren unterschiedliche Auffassungen darüber, welcher Niveaustufe bestimmte Abschlüsse zuzuordnen sind. Die weitere Diskussion hängt vor allem von Fragen der Vergleichbarkeit – vor allem im europäischen Kontext – ab. Dieter Gnahs unterzieht den vorliegenden Entwurf einer kritischen Betrachtung aus Sicht der Weiterbildung.
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Bundestagswahl 2009 beflügelt die Förderung der beruflichen Weiterbildung durch die BA
(23.07.2010) Die Bundestagswahl vom September 2009 hat offensichtlich die Anstrengungen der Bundesagentur für Arbeit (BA) bei der Förderung der beruflichen Weiterbildung verstärkt. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 fiel die Zahl der Neuzugänge 2010 von 299.199 auf 245.618, also um 17,9 %. Im Rechtskreis des SGB III, für den die BA alleine verantwortlich ist, ist der Rückgang noch dramatischer ausgefallen. Hier konnten im ersten Halbjahr 2010 nur noch 138.657 Erwerbslose eine berufliche Weiterbildung beginnen. Bezogen auf die Neuzugänge des ersten Halbjahres 2009 sind dass 50.038 Neuzugänge weniger; ein Rückgang um 26,9 %. Wahlen beleben das Geschäft, auch mit der Weiterbildung. Einen Hacken hat die Sache schon. Sie finden nur alle 4 Jahre statt. Und in der Zeit zwischen den Jahren wird wieder fleißig gespart, auch an der Weiterbildung.
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Meister-BAföG 2009: Erneuter Anstieg der Geförderten in Deutschland
(22.07.2010) Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ist die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von „Meister-BAföG“ im vergangenen Jahr um 12,9% gestiegen. 2009 erhielten in Deutschland circa 158 000 Personen „Meister-BAföG“-Leistungen nach dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz. Damit stiegen im zweiten Jahr in Folge die Gefördertenzahlen und damit verbunden das finanzielle Volumen der Förderungen.
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Ein lernender Kopf ist kein Staubsauger
(16.07.2010) Standards für die Aus- und Weiterbildung gibt es schon lange. Sie beschreiben gute Qualität von Bildungsdienstleistungen und -prozessen aus der Sicht der ExpertInnen, die die Methoden ständig weiterentwickeln. Neu ist die Orientierung an Verfahren, die ursprünglich für die Industrie entwickelt wurden.
Dort hatten sie traditionell die Aufgabe, in der Großserienfertigung eine einheitliche Qualität der Erzeugnisse zu erreichen. Zwei Dimensionen standen dabei im Zentrum: Die Ergebnis- oder Produktqualität beschreibt typische Merkmale eines „guten“ Produkts, die Prozessqualität „gute“ Arbeitsabläufe, die typischerweise zu einem „guten“ Produkt führen. Aus Sicht der Industrie sind die Kriterien einfach: Was „gut“ ist, bestimmt der Markt.
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„Wir müssen die Sichtbarkeit der politischen Bildung verbessern"
(15.07.2010) Nicht überall, wo Politische Bildung drin ist, steht auch Politische Bildung drauf, findet Lothar Harles, seit Mai Vorsitzender des Bundesausschuss Politische Bildung (bap). Harles strebt daher neben eigenen Aktivitäten eine stärkere Vernetzung mit anderen Trägerbereichen und –strukturen an – ohne dabei jedoch die Aufgabe der Politischen Bildung aus den Augen zu verlieren: die Stärkung von Partizipation und Demokratie.
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DJI Online Thema: Ein Fazit zu Befunden des aktuellen Bildungsberichts
(14.07.2010) Mitte Juni ist der dritte nationale Bildungsbericht "Bildung in Deutschland 2010" in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Er wurde von einer unabhängigen Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Auftrag der Kultusministerkonferenz (KMK) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erstellt. Das Deutsche Jugendinstitut gehört dem Konsortium Bildungsberichterstattung an und ist damit maßgeblich an der Erstellung des Berichts beteiligt. Anlässlich dieser aktuellen Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens beleuchtet DJI Online, wie den zentralen Herausforderungen begegnet werden kann.
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Berufsbildung wird durch Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen aufgewertet
(14.07.2010) ”Die Berufsbildung ist der Gewinner bei der Entwicklung des Deutschen Qualifikationsrahmens.“ So lautete die Einschätzung von Georg Spöttl, Leiter der Arbeitsgrupe Elektro/Metall im Arbeitskreis DQR, die von der Mehrzahl der Experten während einer öffentlichen Anhörung des Bildungsausschuss geteilt wurde. Ziel des DQR ist es, das deutsche Qualifikationssystem transparenter zu machen und Verlässlichkeit, Durchlässigkeit sowie Qualitätssicherung zu unterstützen. Gleichzeitig soll die Anerkennung in Deutschland erworbener Qualifikationen in Europa erleichtert werden. Dazu werden die Leistungen der jeweiligen nationalen Bildungssysteme auf europäischer Ebene in acht Niveaustufen abgebildet.
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Politischen Bildungsträgern droht der Kahlschlag
(09.07.2010) An der Bildung soll nicht gespart werden. So lautete zumindest die Ankündigung der schwarz-gelben Regierung. Doch was für den Etat des Bildungsministeriums gilt, muss an anderer Stelle nicht gelten. So plant die Bundesregierung massive Kürzungen im Bereich der politischen Bildung und Weiterbildung. So soll die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) ab 2012 jährlich 5 Millionen Euro einsparen. Die Kürzungen werden insbesondere die Träger der politischen Bildung zu spüren bekommen.
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Leiser Optimismus in der Weiterbildungsbranche
(06.07.2010) 2009 erzielten die Mitgliedsinstitute des Wuppertaler Kreis e. V. gemeinsam einen Umsatz von über 1,2 Milliarden Euro. Mehr als 11.000 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und fast 40.000 freie Trainer und Dozenten vermitteln in den Seminaren und Lehrgängen Inhalte für Führungs- und Fachkräfte der Wirtschaft. Mehr als 1,1 Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben 2009 an Veranstaltungen der Institute des Wuppertaler Kreises teilgenommen.
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Experten kritisieren Beschäftigungschancengesetz
(05.07.2010) Bei der Anhörung des Beschäftigungschancengesetz machte die Koalition aus CDU/CSU und FDP deutlich, das WeGebAU-Programm zunächst nur befristet um ein Jahr zu verlängern.
Die SPD-Bundestagsfraktion erklärt dazu: „Es ist verantwortungslos, die geförderte Weiterbildung im Programm WeGebAU nur um ein Jahr zu verlängern. Die Folgen des demographischen Wandels enden nicht am 31. Dezember 2011. Weiterbildung ist kein Thema für Sonntagsreden. Wer jetzt das Ende der Förderung plant, der riskiert, dass wir in einigen Jahren beides haben: Fachkräftemangel und Arbeitsuchende, die nicht über die notwendigen Qualifikationen für eine Beschäftigung verfügen.“
Soll das nach längeren Startschwierigkeiten erfolgreiche WeGebAU-Programm für die Haushaltskonsolidierung geopfert werden? Wer mehr Qualifizierung und Lebenslanges Lernen fordert, darf in der beruflichen Weiterbildung nicht nach Kassenlage kürzen.
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Land stellt über 20 Millionen Euro zur beruflichen Qualifizierung bereit
(04.07.2010) Die niedersächsiche Landesregierung stellt bis Ende 2013 gut 20 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) für die berufliche Weiterbildung zur Verfügung.
Ab sofort können kleine und mittlere Unternehmen für Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung jährlich Fördermittel in Höhe von bis zu 5.000 Euro im Konvergenzgebiet des ehemaligen Regierungsbezirks Lüneburg und bis zu 4.000 Euro in den übrigen Regionen Niedersachsens erhalten.
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