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Das Netzwerk für die Beschäftigten der Weiterbildungsbranche
organisiert vom Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung in ver.di


Willkommen beim Netzwerk Weiterbildung

Wir bieten Informationen und Hilfen für alle Beteiligten bei Fragen der beruflichen und politischen Bildung und Weiterbildung.

Unser Ziel ist die Reflektion und Verbesserung der beruflichen Situation der Weiterbildungsbeschäftigten. Die Grundsätze unserer redaktionellen Arbeit finden sie unter Über uns/Aktuelles.

Aktuelle Nachrichten zur Entwicklung in der Weiterbildung finden sie unter Weiterbildung in Deutschland.



Aktuelles:

Neuer Wind für die Weiterbildung?
(03.02.2010) Hochschulen sind Ausbildungsinstitutionen. Aber auch die Weiterbildung gehört zu ihrem Aufgabenfeld. Bislang haben sie diese Verpflichtung eher stiefmütterlich behandelt. Warum das so ist und ob mit der Studienreform die Weiterbildung an den Hochschulen gestärkt werden wird, wollten wir von dem stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft für wissenschaftliche Weiterbildung, Helmut Vogt, wissen.
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Bildungsprämie wirkt: Interesse an Weiterbildung nimmt deutlich zu.
(02.02.2010) "Das Interesse an Weiterbildung nimmt erfreulich zu." Mit diesen Worten kommentierte Bundesbildungsministerin Annette Schavan die Ausgabe des zehntausendsten Prämiengutscheines, mit dem die Bundesregierung die individuelle berufliche Weiterbildung fördert.
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt Erwerbstätige in Deutschland in ihrer beruflichen Weiterbildung mit bis zu 500 Euro Zuschuss in Form eines Prämiengutscheins.
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Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt im Rahmen beruflicher Rehabilitation
(02.02.2010) "Erwerbsarbeit ist einer der wichtigsten Aspekte gesellschaftlicher Teilhabe. Berufliche Rehabilitation dient dazu, diese Teilhabe (wieder-) herzustellen und auf Dauer zu sichern. Über die arbeitsmarktintegrative Wirkung dieser Teilhabeleistungen ist allerdings wenig bekannt.
Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat jetzt eine neue Studie über die Wirkung von Rehabilitationsmaßnahmen auf die Erwerbstätigkeit der Betroffenen veröffentlicht.
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Nutzung der Gelder für aktive Arbeitsmarktpolitik im Jahr 2009
(02.02.2010) In einer Kleinen Anfrage an die Bundesregierung wollte die Fraktion DIE LINKE wissen, in welchem Umfang die Mittel der aktiven Arbeitsmarktpolitik von der Bundesagentur für Arbeit (BA) 2009 genutzt worden sind. Auf die Frage, warum die Förderintensität 2009 gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen ist, hat die Bundesregierung eine ganz pfiffige Antwort parat.
Die Erwerbslosen, oder wie sie es nennt, die Kunden, „werden mit dem Regelinstrumentarium dann gefördert, wenn sich hierdurch die individuelle Integrationsprognose erhöht. Unter den durch die Finanz- und Wirtschaftskrise bedingten erhöhten Kundenzugängen der Bundesagentur für Arbeit sind auch eine Vielzahl gut qualifizierter Kunden, bei denen durch eine Förderung mit arbeitsmarktpolitischen Leistungen keine zusätzliche Wirkung (also eine höhere Integrationswahrscheinlichkeit) erzielt wird.“ Übersetzt in ein normales Deutsch soll das heißen: Da die jetzt erwerbslos gewordenen Kolleginnen und Kollegen in der Regel zu gut ausgebildet sind, lohnt es sich nicht für die Arbeitsagentur, noch Geld in weitere Bildungsmaßnahmen zu stecken. Dadurch käme in der Wirtschaftskrise kein neues Arbeitsverhältnis zustande.
Komischerweise ist die Argumentation für die Förderung im Rahmen der beruflichen Weiterbildung von KurzarbeiterInnen genau umgekehrt. Die soll erst in der Zukunft wirken und wird darum heute gewährt. Was ist denn nun richtig, liebe Bundesregierung?
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Qualität und Qualifikationen in der Weiterbildung
(01.02.2010) Über 100 Betriebsräte aus der Weiterbildung trafen sich am 24. November 2009 zu ihrer regelmäßigen Fachtagung des Fachbereichs Bildung, Wissenschaft und Forschung von ver.di in Berlin. Wie lässt sich die Forderung nach hoher Qualität in der Weiterbildung mit dem Trend zu Dumpinglöhnen in der Branche vereinbaren? Welche Qualifikationen werden von Weiterbildner erwartet? Gibt es den Weiterbildner überhaupt, oder müssten für die speziellen Anforderungen in verschiedenen Bereichen der Weiterbildung auch spezifizierte Qualifikationsprofile erarbeitet und vermittelt werden? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigte sich die Fachtagung 2009.
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15 Jahre Nullrunde für VHS-DozentInnen in Hamburg
(29.01.2010) Seit 15 Jahren sind die Honorarsätze für Dozenten und Dozentinnen in Hamburg nicht gestiegen. Die allgemeinen Lebenshaltungskosten dagegen um 23 Prozent. Auch die Kursgebühren sind gestiegen, aber bei den Honorarkräften ist davon kein Cent angekommen.
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Der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) – Positionen, Reflexionen und Optionen
(29.01.2010) Die GEW hat mit Hilfe der Max-Traeger-Stiftung ein Gutachten zum Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) herausgegeben, das insbesondere Chancen und Risiken des DQR analysiert und mögliche Folgewirkungen aufzeigen soll.
Wird bei der Konstruktion des DQR von der Gleichwertigkeit von beruflicher und allgemeiner Bildung ausgegangen? Werden auch die berücksichtigt, die keine Ausbildung und keinen Schulabschluss nachweisen können? Werden auch außerhalb des formalen Bildungsbereichs erworbene Kompetenzen in dem neuen Systems ausreichend berücksichtigt? Das sind zentrale Fragestellungen, denen das Gutachten nachgeht.
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Die Anrechnung von Weiterbildungsleistungen muss verbessert werden
(21.01.2010) „Eine einseitige Orientierung am wirtschaftlichen Nutzen und der beruflichen Verwertbarkeit von Wissen verkennt die Bedeutung von Weiterbildung für den Prozess des Lebenslangen Lernens.“ Das ist eine Schlussfolgerung der gemeinsamen Stellungnahme von acht Verbänden, Trägern und Institutionen der Weiterbildung zum Entwurf des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR).
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Langfristige Weiterbildung blockiert? Wie Möglichkeiten des Berufsabschlusses verhindert werden.
(21.01.2010) Die Politik will die Weiterbildung fördern. Schließlich soll dem Fachkräftemangel entgegen gewirkt werden. Doch die Praxis sieht anders aus, wie der Bundesverband JobRotation festgestellt hat. Zumindest im Berliner Raum werden seit Ende 2009 keine berufsqualifizierenden Weiterbildungen von den Ämtern mehr gefördert.
Die Aussagen der Mitarbeiter sind in fast allen zuständigen Ämtern ähnlich: „Es werden nur noch Weiterbildungen bis maximal 4 Monate gefördert.“
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Gute Arbeit – kannst du wählen!
(16.01.2010) Nächstes Jahr ist Betriebsratswahl – auch in vielen Einrichtungen der Weiterbildung besteht von März bis Mai 2010 die Chance eine starke Interessenvertretung der Beschäftigten zu wählen.
Gesetze, Verordnungen, Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen – allerlei Rechtsgrundlagen sollen dafür sorgen, dass die Arbeit menschlich bleibt. Der Betriebsrat verschafft ihnen im Betrieb Geltung.
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Bildung bis ins hohe Alter?
(13.01.2010) Wissenschaftliche Untersuchungen zum Lebenslangen Lernen zeigen, dass die Weiterbildungsbeteiligung im höheren Alter nachlässt. Damit geraten Anspruch und Wirklichkeit einer „Bildung für Ältere“ in Widerspruch. Einerseits ist Bildung für die Selbstverwirklichung des Individuums, aber auch für die Wissensproduktion in Organisationen und letztlich für die Bewältigung des demografischen Wandels bedeutsam. Andererseits aber beteiligen sich nur wenige ältere Menschen an Weiterbildung. Wie ein Ausweg aus diesem Dilemma aussehen könnte, darüber denkt nicht nur die Politik nach.
Jens Friebe hat für das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE) Wissenswertes über Bildungsbedarfe und Handlungsmöglichkeiten für die Weiterbildung im höheren Lebensalter zusammengetragen.
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