Willkommen beim Netzwerk Weiterbildung

Die Universität Duisburg-Essen führt eine Umfrage zum Thema „Beschäftigung in der Weiterbildung“ durch.
Die Umfrage bietet die Möglichkeit, gesicherte Informationen über die Arbeit in der Weiterbildung zu erhalten. Damit das geschieht, müssen viele mitmachen und sich an der Umfrage beteiligen. Nehmt Euch die Zeit und macht mit!
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Wir bieten Informationen und Hilfen für alle Beteiligten bei Fragen der beruflichen und politischen Bildung und Weiterbildung.

Unser Ziel ist die Reflektion und Verbesserung der beruflichen Situation der Weiterbildungsbeschäftigten. Die Grundsätze unserer redaktionellen Arbeit finden sie unter Über uns/Aktuelles.

Aktuelle Nachrichten zur Entwicklung in der Weiterbildung finden sie unter Weiterbildung in Deutschland.



Gewerkschaftsstrategie zum DQR beraten

(12.05.2012) Es ist ruhig geworden um den Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR). Nach dem Streit zwischen der Kultusministerkonferenz und den anderen Parteien über die Zuordnung des Abiturs war Funkstille. So schien es zumindest in der Öffentlichkeit.

Doch es geht weiter. In einem Interview mit WAP erklärt Klaus Heimann von der IG Metall, welche konkreten Schritte gegenwärtig unternommen werden. So sollen in diesem Jahr die Arbeiten für die grundsätzlichen Bedingungen für die Einordnung in die 8 Stufen abgeschlossen werden. Ab 2013 wird es dann spannend. Dann sollen die Bildungsabschlüsse der Hochschulen und der beruflichen Aus und Weiterbildung in dem Regelwerk verortet werden.
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Bildungsgutscheine und Zertifizierung aus Sicht der Arbeitsverwaltung

(12.05.2012) Mit den Hartz-Gesetzen wurde die Vergabepraxis der Bundesagentur für Arbeit im Bereich der Förderung der beruflichen Weiterbildung massiv verändert. Die Teilnahme an einer Weiterbildungsmaßnahme wurde an die Vergabe eines Bildungsgutscheins geknüpft. Die Teilnehmer mussten sich die passende Bildungsmaßnahme auf dem Weiterbildungsmarkt selber suchen.

Damit dieses Verfahren gelingt, muss ein entsprechendes quantitatives als auch qualitatives Angebot an Maßnahmen verfügbar sein. Inzwischen ist klar, dass das Verfahren bestimmte Gruppen sowohl bei der Vergabe wie auch bei der Einlösung von Bildungsgutscheinen benachteiligt. Gründe für diese Entwicklung könnten sowohl in den Ausgabekriterien der Agenturen als auch in einer fehlenden Transparenz des Weiterbildungsmarktes und in der Angebotsstruktur der Bildungsträger liegen.

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat dazu Beschäftigte in der Arbeitsverwaltung befragt. Denn sowohl ihre Einstellung als auch ihre Kenntnisse zum neuen Verfahren spielen bei der Umsetzung eine wichtige Rolle. Das IAB hat die Ergebnisse der Befragung in einem Forschungsbericht jetzt veröffentlicht.
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Trend zur Höherqualifizierung hält an - Engpässe bei Fachkräften mit abgeschlossener Berufsausbildung

(03.05.2012) Die Diskussion über den drohenden oder gar bereits existierenden Fachkräftemangel geht munter weiter. Doch was ist wirklich dran am behauptenden Mangel von Fachkräften?

Das Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) haben sich dem Thema etwas genauer angenommen. Im aktuellen BIBB REPORT 18/12: "Engpässe auf dem Arbeitsmarkt: Geändertes Bildungs- und Erwerbsverhalten mildert Fachkräftemangel" kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass bis zum Jahr 2030 das Angebot an Fachkräften ausreichend sei.

Im Bereich der mittleren Qualifikationsebene - also für die Ebene der Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung – sehen die Autoren in einzelnen Berufsfeldern deutlichere Probleme. Wer nicht genügend Ausbildungsplätze anbietet, der muss sich halt nicht wundern, wenn nachher zu wenig ausgebildete Fachkräfte vorhanden sind.
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Training im Betrieb hilft jungen Müttern aus Hartz IV

(03.05.2012) Bei jungen Müttern, die ALG II beziehen, steigern betriebliche Trainingsmaßnahmen die Chance auf eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Betriebliche Trainingsmaßnahmen bieten den Teilnehmerinnen eine gute Gelegenheit, Arrangements für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Vorfeld einer regulären Beschäftigung zu treffen, so die IAB-Forscher. Keine andere Gefördertengruppe profitiert so stark von betrieblichen Trainingsmaßnahmen wie die jungen Mütter.
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Mindestlohn in der Weiterbildung

(25.04.2012) Am 3. April wurde der Entwurf einer Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen nach dem Zweiten oder Dritten Buch Sozialgesetzbuch veröffentlicht. Die Frist, Stellungnahmen zum geplanten Mindestlohn einzureichen, ist damit abgelaufen.

Anfang Mai wird sich der Tarifausschuss beim Bundesarbeitsministerium erneut mit dem beantragten Mindestlohn beschäftigen. Danach muss das Bundestarbeitsministerium entscheiden, ob es den Mindestlohntarifvertrag für pädagogisches Personal im Bereich der Weiterbildungsdienstleistungen nach SGB II und III für allgemeinverbindlich erklären will.
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Lebenslanges Lernen für den Großteil der Erwerbsfähigen unerlässlich

(24.04.2012) Nach einer Umfrage des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft ist berufliche Weiterbildung über alle Altersklassen hinweg fester Bestandteil der Karriereplanung. Oberste Priorität für die Entscheidung, an einer Weiterbildung teilzunehmen, hätten Fachkompetenz und ein hoher Praxisbezug der Bildungsmaßnahme. Es geht vor allem darum, die Kenntnisse auf dem neuesten Stand zu halten und „aktuell zu bleiben".
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Betreuungskraft in Seniorenwohnanlage ist abhängig Beschäftigter

(24.04.2012) Beauftragt ein Wohnungsbauunternehmen eine Fachkraft, die Bewohner einer Seniorenwohnanlage nach einem Konzept für Betreutes Wohnen mit Beratungs- und Freizeitangeboten zu unterstützen, handelt es sich um eine sozialversicherungspflichtige abhängige Beschäftigung.
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Erhebung zur Beschäftigungssituation in der Weiterbildung

(23.04.2012) An der Universität Duisburg-Essen wird aktuell ein Forschungsprojekt zum Thema „Beschäftigung in der Weiterbildung“ durchgeführt. Ziel des Projektes ist es, aussagekräftige Informationen über die Beschäftigungslage und Arbeitssituation der in der Weiterbildung tätigen Personen zu erhalten. Alle in der Weiterbildung Beschäftigten (ob fest angestellt oder als Honorarkraft) können sich an der Umfrage beteiligen.

Die Umfrage bietet die Möglichkeit, gesicherte Informationen über die Arbeit in der Weiterbildung zu erhalten. Damit das geschieht, müssen viele mitmachen und sich an der Umfrage beteiligen. Nehmt Euch die Zeit und macht mit!
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Auswirkungen der Kürzung der Eingliederungstitel nach SGB II in Bremen

(18.04.2012) Die Bundesregierung hat die Mittel für Eingliederungsleistungen im Bereich des SGB II in 2012 drastisch gekürzt. Allein in der Stadt Bremen sinken die Mittel von 52,55 Millionen Euro in 2011 auf ca. 45 Millionen Euro in 2012.

„Die Kürzungen des Eingliederungstitels entsprechen nicht dem Rückgang der erwerbsfähigen SGB II-Leistungsberechtigten, sondern sind deutlich höher. Dadurch wird der arbeitsfördernde Handlungsspielraum der Jobcenter deutlich herabgesetzt. Eine ausgewogene Strategie, die sowohl vorhandene Chancen auf Integration in Beschäftigung für arbeitsmarktnähere Zielgruppen nutzt als auch an der Förderung arbeitsmarktfernerer Zielgruppen mit dem Ziel von Integrationsfortschritten festhält, wird immer schwieriger zu realisieren.“ So der Bremer Senat in seiner Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE im Bremer Senat.

Die Antwort des Bremer Senats enthält sehr detaillierte Informationen über die Auswirkungen der Kürzungen der arbeitsmarktpolitischen Instrumente durch die Bundesregierung in der Stadt Bremen.
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