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Das Netzwerk für die Beschäftigten der Weiterbildungsbranche
organisiert vom Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung in ver.di


Willkommen beim Netzwerk Weiterbildung

Wir bieten Informationen und Hilfen für alle Beteiligten bei Fragen der beruflichen und politischen Bildung und Weiterbildung.

Unser Ziel ist die Reflektion und Verbesserung der beruflichen Situation der Weiterbildungsbeschäftigten. Die Grundsätze unserer redaktionellen Arbeit finden sie unter Über uns/Aktuelles.

Aktuelle Nachrichten zur Entwicklung in der Weiterbildung finden sie unter Weiterbildung in Deutschland.



Aktuelles:

Wirtschaft(en) in gesellschaftlicher Verantwortung Demokratie - Ökonomie - Politische Bildung
(08.03.2010) Der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB)sieht in der Finanz- und Wirtschaftskrise einen weiteren Grund für den zunehmenden Vertrauensverlust in die Gestaltungskraft der Politik und befürchtet dadurch auch eine Schwächung der Demokratie. Er hat deshalb beschlossen, diese Problematik in den Mittelpunkt seines Jahresthemas 2010 zu stellen. Unter dem Titel „Wirtschaft(en) in gesellschaftlicher Verantwortung. Demokratie – Ökonomie – Politische Bildung“ wollen der AdB und seine Mitglieder den Ursachen und Folgen der aktuellen Krise in Angeboten der politischen Bildung nachgehen und sich dafür einsetzen, dass Jugendliche und Erwachsene nicht nur die für sie wichtigen Informationen zu einem besseren Verständnis in die ökonomischen Zusammenhänge erhalten, sondern auch die Kompetenzen entwickeln, die sie zu einer aktiven Beteiligung an den Auseinandersetzungen über die Zukunft der Wirtschaftssysteme befähigen.
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Auf Honorarbasis, befristet und ohne Sozialversicherung
(08.03.2010) In einem Interview im Deutschlandfunk beklagt Rolf Dobischat die zunehmend schlechteren Bedingungen für Lehrer im Bereich der Weiterbildung. Wenn die Verbreitung prekärer Arbeitsverhältnisse in der Weiterbildungsbranche weiter anhalte, sei die Qualität der Lehre langfristig nicht sicherbar, so Dobischat.
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Professionalität in der Erwachsenen- und Weiterbildung zwischen Ökonomie und Pädagogik. Ein kritischer Einwurf
(06.03.2010) Am 17. November 2008 hat Dirk Koob anlässlich des Fach- und Praxistages für Weiterbildner/innen in Bordesholm (ver.di Forum Nord e. V.) einen Vortrag über den Stand der aktuellen Diskussion zur Professionalität in der Erwachsenen- und Weiterbildung gehalten. Für die Online-Veröffentlichung hat er seinen Redebeitrag leicht überarbeitet und ergänzt.
Der Autor vertritt die These, dass die derzeitige Debatte um die Professionalisierung von Trainer/inne/n und Lehrenden in der Erwachsenen- und Weiterbildung eine ökonomisch-technische Schlagseite aufweist. Daher sei es sinnvoll, pädagogische Fragen in dieser Debatte wieder etwas stärker zu betonen. Gerade bildungstheoretische Reflexionen sollten mehr Raum einnehmen. Schließlich zeige sich Professionalität – so der von D. Koob vertretene Standpunkt – vielfach auch darin, inwiefern Trainer/innen und Lehrende in der Lage sind, die Förderung der kritisch-offenen Welterschließung des Subjekts mit der Entwicklung der technisch-funktionalen Betriebserschließung des Mitarbeitenden zusammen zu denken.
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Betriebsrat?!
(01.03.2010) Betriebsratsarbeit ist sehr vielfältig. Die Probleme, mit denen wir in der Aus- und Weiterbildung zu kämpfen haben, sind in den meisten Unternehmen die gleichen. Zu ihnen gehören: sinkende Gehälter durch Konkurrenzdruck und Preiskampf, Arbeitsplatzunsicherheit durch befristete Arbeitsverträge und Arbeitsverdichtung z. B. durch steigende Dokumentationspflichten.
Eine Kollegin, die seit 3 1/2 Jahre Betriebsrätin ist, berichtet über einige Punkte, bei denen der Betriebsrat in den vergangenen Jahren ein wenig Positives bewirken konnte.
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Ver.di wehrt sich gegen Angebotsstreichungen
(23.02.2010) Die Städte Solingen und Wuppertal ersticken in der Finanzmisere. Mit drastischen Einsparungen bei der Bergischen Volkshochschule wollen die Städte ihre Haushalte entlasten.
Im Wirtschaftsplan wird festgestellt, dass sich das Stammpersonal durch „Personalanpassungen“ bis 2015 um 23,55 Stellen reduziert. Dabei wird überwiegend im pädagogischen Bereich abgebaut. „Diese drastischen Abbaupläne treffen die Bergische VHS bis ins Mark“ kommentiert Grit Genster von ver.di den vorliegenden Wirtschaftsplan. „Wer in dem Umfang das Angebot der VHS zusammen streicht, stellt die Bergische VHS als Bildungseinrichtung in Frage.“
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Noch kein grünes Licht für den Mindestlohn in der Weiterbildung
(23.02.2010) Seit fast einem Jahr steht die Branche der Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen nach SGB II und SGB III im Arbeitnehmerentsendegesetz. Aber die Allgemeinverbindlichkeit des Tarifvertrags steht immer noch aus. Die Entscheidung liegt bei der Bundesregierung.
Die Kanzlerin machte nach dem Antritt der neuen Bundesregierung deutlich, dass ihre Kompromissbereitschaft gegenüber dem Koalitionspartner FDP Grenzen habe: „An den Mindestlohn-planen nehme ich nichts zurück.“, so Merkel. Damit steht die Bundesregierung in der Pflicht! Und die Bundeskanzlerin im Wort. Der Branchentarifvertrag muss endlich für Allgemeinverbindlich erklärt werden.
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Beschäftigung in der Weiterbildung
(20.02.2010) Im Auftrag der Max-Traeger-Stiftung sind Rolf Dobischat u. a. von der Universität Duisburg-Essen mit qualitativen Interviews der Frage nachgegangen, inwieweit die Beschäftigungssituation in der allgemeinen und beruflichen Weiterbildung von prekären Arbeitsverhältnisse geprägt ist.
In den Interviews wurden insbesondere die Zusammenhänge und Wechselbeziehungen zwischen den arbeitsvertraglichen Grundlagen und dem Einkommen, dem Sozialversicherungsschutz (Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung) respektive diesbezüglicher finanzieller Verbindlichkeiten, der Beschäftigungsstabilität und dem –umfang, der individuellen Lebenssituation (z. B. Familienstand) sowie dem Weiterbildungsverhalten der befragten Probanden thematisiert. Darüber hinaus wurden die Aufgaben- und Tätigkeitsfelder, die Arbeitszufriedenheit, die interessen- und berufsverbandliche Bindung sowie die sich aus der Beschäftigungssituation ergebenden Auswirkungen auf die Qualität der Arbeit in den Fokus der Interviews gestellt.
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Katastrophale Arbeitsbedingungen für DozentInnen
(20.02.2010) In den letzten Monaten haben DozentInnen ein unabhängiges Netzwerk für Deutsch-als-Zweitsprache- gegründet. Sie soll eine Plattform zum Austausch und zur Solidiarisierung werden.
DaZ-DozentInnen arbeiten zumeist in Integrationskursen oder ESF-Kursen. Der Auftraggeber ist das BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge), das sich aber gänzlich aus der Verantwortung stiehlt, für die DozentInnen annähernd annehmbare Arbeitsbedingungen zu gewährleisten. Viele Bildungsträger zahlen nicht einmal 15 € Honorar pro Unterrichtstunden (45 Minuten). Selbst bei einer Rund-um-die-Uhrlehrtätigkeit bleibt letztlich nicht mehr als "Hartz IV".

Am 5. März laden die Initiatoren des DAZNetzwerks NRW die DaZ-DozentInnen in NRW zu einem Netzwerk-Treffen ein.
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Tarifvertrag in NRW abgeschlossen - Jetzt kommt noch ein weiterer Tarifvertrag: Zukunft in Bildung
(20.02.2010) In der Metalltarifrunde 2010 in NRW wurde der Tarifvertrag "Zukunft in Bildung" ganz neu eingeführt. Damit entsteht ein verbindlicher Rahmen für die neue Qualifizierungsteilzeit. So wird es in Zukunft möglich sein, geblockte Qualifizierungszeiten zu nutzen - unter Fortzahlung der Bezüge und mit Arbeitsphasen verbunden. Zwei Jahre mit zwei Dritteln des Entgelts zu arbeiten, schafft die Möglichkeit, ein Jahr z. B. zur Meisterschule zu gehen oder sich zur Fremdsprachenkorrespondentin weiterzubilden und in dieser Zeit weiterhin Einkommen zu haben.
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Bildungsurlaub als Instrument zur Erhöhung der Weiterbildungsbeteiligung weiterentwickeln
(16.02.2010) Die Fraktionen Bündnis 90/DIE GRÜNEN und SPD in der Bremischen Bürgerschaft haben im September 2009 einen Dringlichkeitsantrags „Bildungsurlaub als Instrument zur Erhöhung der Weiterbildungsbeteiligung weiterentwickeln“ in die Bürgerschaft eingebracht. In dem Antrag wurde gefordert, eine Übersicht über die Weiterbildungsbeteiligung im Land Bremen vorzulegen. Der Senat teilt nun mit, das auf der gegenwärtigen Datenbasis eine Berichterstattung über die gesamte Bremer Weiterbildungsbeteiligung nicht geleistet werden kann.
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Gesetzesvorhaben schränkt Angebot ein
(13.02.2010) Die Arbeitskammer des Saarlandes sieht im Gesetzentwurf der Landesregierung zum Bildungsfreistellungsgesetz einen weiteren Schritt zur Aushöhlung der bestehenden Regelung. „Sollte das Gesetz so den Landtag passieren, wird das Angebot an Weiterbildung noch weiter zurückgehen“, sagt der AK-Vorstandsvorsitzende Hans Peter Kurtz.
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Nur die Betriebsräte können die Wahl eines Betriebsrates ordentlich organisieren – und nicht der Arbeitgeber!
(13.02.2010) Die Betriebsratswahlen stehen in den nächsten Monaten an. Immer mehr Arbeitgeber verfallen inzwischen offensichtlich der Idee: Wenn ich die Wahl schon nicht verhindern kann, dann versuche ich gleich, die Wahl eines mir wohl gesonnenen Betriebsrats gleich selber zu organisieren. So unlängst geschehen beim Internationalen Bund IB in Stuttgart. Diesem unrühmlichen Treiben hat jetzt das Arbeitsgericht Stuttgart ein Ende bereitet.
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Die Bundesagentur für Arbeit setzt auf immer mehr auf Mini-Module bei der Qualifizierung von Erwerbslosen
(09.02.2010) Hermann Nehls, Bildungsexperte des DGB in Berlin, ist ganz und gar nicht einverstanden mit der neuen Politik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Das Ärgernis ist das Projekt der Bundesagentur für Arbeit: „Optimierung der Qualifizierungsangebote für gering qualifizierte Arbeitslose" bzw. Zertifizierung von Teilqualifikationen. Auf (WAP), der Homepage der IG Metall zu Bildungsfragen, informiert er über das Projekt und sagt auch, warum es unsinnig ist.
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Deutscher Weiterbildungstag 2010 am 24. September 2010
(09.02.2010) Am 24. September 2010 findet zum dritten mal der Deutsche Weiterbildungstag statt. Rund 100.000 Beteiligte aus mehr als 500 Bildungs-Einrichtungen und -Unternehmen wollen für mehr Investitionen in Bildung und Weiterbildung werben. So kündigen es zumindest die Veranstalter an.
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